Lebensgefahr

Absturz: Haftbefehl hatte nach Doku erneut Koks-Rückfall

24.02.2026

Haftbefehl - einer der bekanntesten deutschen Rapper - hat mit seiner Doku vergangenen Herbst für viel Aufregung gesorgt, weil er darin offen seinen Umgang mit Drogen zeigte. Dann wurde er eingewiesen - die Hoffnung, dass er clean werde, war größer denn je - leider vergeblich. 

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Die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ ging kaum an der jungen Generation vorbei, kennt man den Rapper Aykut Anhan doch aus vielen seiner Deutschrap-Songs, er prägte die Musikszene.

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In seiner Doku wird gezeigt, wie abhängig er von Drogen war, insbesondere Kokain - die Sucht ging so weit, dass er ernsthaft um seine Gesundheit fürchten musste. In der Doku selbst war sogar die Rede von einem „beinahe Tod“, wie seine Familienmitglieder erzählen. Ein Leben am Limit, geprägt von Ruhm und Exzessen.

Hafti gesteht erneuten Rückfall

Am Ende suchte der Musiker Hilfe in einer Klinik und ließ sich behandeln. Seine Ehefrau berichtete nach der Doku in einem Interview, dass er wieder clean werde, die Hoffnung war groß. In einem neuen Podcast offenbart der Rapper jetzt aber leider doch wieder einen Koks-Rückfall.

Xatars Tod riss ihm den Boden unter den Füßen weg

Nach seinem Klinikaufenthalt „ging es ihm viel besser“, wie er in dem RTL-Podcast „Nina und Aykut“ erklärt. Nach seinem ersten Klinik-Aufenthalt ging es ihm viel besser, wie er dort offenbart. Dann passierten tragische Umstände, wie der Tod seines engen Vertrauten Xatar, ebenfalls ein Deutschrap-Pionier in Deutschland. Da verfiel er wieder dem Koks-Konsum.

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8 Wochen Koma

Langfristigen Erfolg brachte erst seine letzte Therapie: „Ich lag acht Wochen im Koma, dann war ich sechs Wochen im Krankenhaus und bin daraufhin noch einmal sechs Wochen in Therapie gegangen. Da hat es bei mir Klick gemacht“, zitiert die „Bild“ den Rapper.

Statt Koks Marihuana-Konsum

Ganz von den Drogen los sei Haftbefehl aber bis heute nicht, heute konsumiert er stattdessen „nur“ Marihuana. „Das Kiffen nimmt einem die Lust, Kokain zu nehmen. Marihuana ist mittlerweile legal und ab und zu mal eine Tüte rauchen, ist nicht schlimm.“ Kokain sei für ihn „der letzte Dreck“, es habe seine Nase, seine Schleimhäute und seine Stimmbänder zerstört. Im Jänner 2026 hatte er seine eingefallene Nase operativ wieder herstellen lassen.