Porträt

Das Leben von Walter "Wazzinger" Pirchl

06.10.2008

Der Ex-TXO-Star und soll seine Freundin geschlagen haben und steht bald wegen Kindesmissbrauch vor Gericht. Lesen Sie hier das Porträt.

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© Elisabeth Niesner
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Laut seiner Homepage ist Walter Pirchl, seit der ORF-Show Taxi Orange als Wazzinger bekannt, Moderator und Musiker. Der Tiroler wurde 1972 in St. Johann geboren. Er besuchte die Tourismusfachschule und machte eine Ausbildung zum Speditionskaufmann. Zudem ist der Diplomschilehrer.

Taxi Orange
Als Kandidat der ORF-Reality-Show Taxi Orange (2000) wurde er schnell zum Publikumsliebling. Der Lohn für die Einblicke in sein Taxlerleben: Jobs als Moderator für Radio und TV, Auftritte in Werbespots für namhafte Firmen. Mit seinem TXO-Kollegen Hansi bildete er das Musik-Duo Crazy Orange und schaffte es sogar in die Top 10 der österreichischen Charts.

Auch privat lief es für Walter Pirchl bestens: Gemeinsam mit seiner (mittlerweile) Ex-Freundin Barbara Karlich schrieb er das Buch Mit Vollgas bergauf - "Wazzingers" crazy life. Lange hielt das Liebesglück mit dem ORF-Star allerdings nicht.

Abstieg
Als BZÖ-Wahlhelfer soll er laut BZÖ 72.000 Euro veruntreut haben, weil er finanziell am Ende ist. Er habe seiner Bank ein angeblich gefälschtes Schreiben vorgelegt, das eine Forderung über 72.000 Euro bestätigt. Weiters soll er in Wien einen Pkw übernommen, aber die 3.300 Euro dafür nicht bezahlt haben. Seine Kreditkarte wurde zudem mit mehr als 6.000 Euro belastet, ohne dass sein Konto entsprechend gedeckt gewesen wäre.

Am 28. 2. 2008 lehnte das Handelsgericht Wien seinen Konkursantrag ab, weil sogar das Kapital zur Schuldenregulierung fehlt.

Am 16. Oktober steht Walter Pirchl vor Gericht. Er soll die Kinder seiner Ex-Frau missbraucht haben. Laut Anwalt Manfred Ainedter wird „dieser unglaubliche Verdacht ausgeräumt werden“.

Vergangene Woche erstattete seine Freundin Anzeige gegen Körperverletzung gegen Walter Pirchl. Er sei im Rauch wieder einmal gewalttätig geworden.

Selbstverständlich gilt für Walter Pirchl die Unschuldsvermutung.

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