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Böse Cyber-Attacke: Amira Aly zittert nach SMS-Betrug um ihr Erspartes

11.05.2026

Bitterer Schock für die gebürtige Österreicherin Amira Aly: Die Moderatorin wurde Opfer einer perfiden Cyber-Attacke. Was als vermeintliche Sicherheitswarnung ihres Kreditkartenanbieters begann, endete in einer Nacht voller Panik und finanzieller Ungewissheit. Nun warnt die 33-Jährige ihre Fans.

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Amira Aly meldete sich am Montag sichtlich aufgewühlt bei ihren Followern auf Instagram. Die Moderatorin wurde Opfer eines sogenannten „Spoofing“-Angriffs, bei dem Kriminelle ihre Identität fälschen, um Vertrauen zu erschleichen. Alles begann am vergangenen Wochenende während eines Festivalbesuchs in Hannover. Gegen Mitternacht erhielt die 33-Jährige eine SMS, die täuschend echt im offiziellen Chatverlauf ihres Kreditkartenanbieters auftauchte. Darin wurde eine angebliche Zahlung von 9.500 Euro an ein Kryptounternehmen gemeldet – für Aly der Beginn eines absoluten Albtraums.

Perfider Trick am Telefon

In ihrer Panik rief Amira Aly die angegebene Nummer zurück und landete direkt bei einem professionellen Betrüger. Dieser gab sich als Mitarbeiter einer „IT-Forensik-Abteilung“ aus und behauptete, ihr Handy sei gehackt worden. In dieser Extremsituation vergaß die Moderatorin alle Sicherheitsvorkehrungen. Der Unbekannte drängte sie dazu, ihr Geld in einen ominösen „Sicherheitsfonds“ zu schieben. Zwar weigerte sich die Moderatorin, dorthin Geld zu zahlen, ließ sich aber dazu manipulieren, ihr Online-Banking zu sperren und ihr gesamtes Smartphone auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.

Hilflosigkeit im Hotelzimmer

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Um zwei Uhr nachts saß Amira Aly schließlich isoliert in ihrem Hotelzimmer, ohne Zugriff auf ihre Konten oder ihr Telefon. „Es war eine absolute Vollkatastrophe“, erinnert sie sich an die Stunden der totalen Hilflosigkeit. Die Moderatorin gestand offen, dass sie sich für ihre vermeintliche Dummheit schäme, nachdem sie dem Betrüger so weit vertraut hatte. Erst am nächsten Morgen gab es die bittere Klarheit, als sie ihren Partner Christian Düren erreichte. Der 35-Jährige erkannte die Situation sofort und stoppte weiteres Handeln mit den deutlichen Worten: „Stopp, stopp, stopp, das ist Bullshit [...] du wurdest verarscht.“

Ungewissheit über das Geld

Ob ihr Vermögen tatsächlich verloren ist, kann Amira Aly aktuell noch nicht sicher sagen. Aufgrund der technischen Sperren hat sie weiterhin keinen vollen Überblick über ihre Finanzen. „Ich steh' jetzt hier und weiß nicht, ob mein Geld weg ist oder nicht. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so doof gefühlt“, erklärte sie verzweifelt. Trotz der tiefen Scham teilt sie ihre Geschichte nun öffentlich, um andere vor derartigen Cyber-Attacken zu bewahren. Experten raten dringend dazu, bei verdächtigen Aufforderungen sofort aufzulegen und die eigene Bank über offizielle, selbst gewählte Wege zu kontaktieren.