Beichte

Rückfall! De Angelo trinkt wieder Alkohol & raucht trotz COPD

19.05.2026

Schlagersänger Nino de Angelo schockiert mit einem ehrlichen Liebes-Rückfall zum Alkohol. Zudem raucht der 62-Jährige trotz schwerer Lungenkrankheit weiter. 

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Nino de Angelo (62) ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen – auch wenn es um seine eigenen tiefen Krisen geht. Nach einer Phase der strikten Abstinenz, die er zeitweise sogar mithilfe von Hypnose herbeigeführt hatte, hat der „Jenseits von Eden“-Interpret nun im Gespräch mit dem Berliner Kurier ein überraschendes Geständnis abgelegt.

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Der Griff zurück zum Glas

Die alkoholfreie Zeit ist für den Musiker offiziell Geschichte. Er greife inzwischen wieder ab und zu zum Alkohol, wolle den Konsum aber streng begrenzen. Seinen Rückfall kommentiert der Sänger gewohnt selbstironisch: „Nüchtern betrachtet war ich besoffen besser.“

Schon in der Vergangenheit machte de Angelo keinen Hehl daraus, dass ihm Hochprozentiges in kreativen Phasen als Katalysator dient. Der Alkohol helfe ihm schlichtweg beim Schreiben neuer Songs und Songtexte.

Die Hintergründe der 50.000-Euro-Fahrt

Im Interview blickt der 62-Jährige auch auf den dramatischen Vorfall aus dem Juli 2025 zurück, der ihn teuer zu stehen kam. Nach einem halben Jahr ohne Promille und einer falschen Dosierung seiner Psychopharmaka eskalierte eine Autofahrt komplett, als die Polizei hinter ihm auftauchte.

  • Der Schlagerstar schildert den Moment als absoluten Horror: Er erlitt eine schwere Panikattacke, beschleunigte den Wagen und verlor die Kontrolle.
  • Die Symptome: „Panikattacken sind wirklich schlimm – man sieht alles doppelt und dreifach, es fühlt sich an wie ein Herzinfarkt.“
  • Die Strafe: Ein ganzes Jahr Fahrverbot und eine saftige Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.

Unheilbare Lungenkrankheit

Nicht nur der Alkohol feiert sein Comeback, auch vom Glimmstängel mag sich de Angelo nicht trennen. Zwischen zehn und 15 Zigaretten raucht er laut eigenen Angaben am Tag – und das, obwohl bei ihm vor Jahren die chronische Lungenerkrankung COPD diagnostiziert wurde.

Bestes Training

Auf der Bühne fühle er sich durch die Krankheit jedoch keineswegs eingeschränkt. Das Adrenalin lasse ihn die COPD beim Singen komplett vergessen. Zwei Stunden am Stück zu performen, sei für ihn sogar das beste Lungentraining. Ein aktueller Besuch beim Lungenfacharzt gab ihm recht: Die Werte befinden sich konstant in Stadium I und haben sich seit der Diagnose nicht verschlechtert. Für den Sänger Grund genug, sich selbst als ein echtes „medizinisches Wunder“ zu bezeichnen. 

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