Schlagerstar

Stefan Mross packt über brutalen ARD-Rauswurf aus

19.05.2026

Schock für Schlagerfans: Nach 31 Jahren stellt der SWR die Kult-Show "Immer wieder sonntags" ein. Moderator Stefan Mross zeigt sich zutiefst getroffen und spricht nun erstmals über das eiskalte Aus. 

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Das kam völlig überraschend: Ab Sonntag laufen zwar noch insgesamt 13 geplante Sendungen im Fernsehen, doch danach ist für das beliebte Format endgültig Schluss. Für Stefan Mross, der die Show seit Juni 2005 moderiert, brach an dem Tag der Nachricht eine Welt zusammen. Er dachte eigentlich, es stünden Zukunftsplanungen an, doch stattdessen saßen ihm am Tisch nur zwei Verantwortliche des SWR gegenüber, um ihm die Kündigung zu servieren. „Als mir die Entscheidung des Senders mitgeteilt wurde, nur wenige Stunden, bevor die Öffentlichkeit davon erfuhr, hat mir das den Boden unter den Füßen weggezogen“, schildert der 50-Jährige die Situation.

Eiskalt am Tisch serviert

Mross berichtet von einem extrem distanzierten Gespräch mit seiner Unterhaltungschefin und einem weiteren Mann. Er habe anfangs noch Witze gemacht, bis die bittere Realität folgte. Der Sender verlangte laut seinen Angaben sogar, dass er innerhalb von zehn Minuten vorgefertigte Zitate unterschreibt, die einvernehmliche Trennung vortäuschen sollten. Unter Schock verweigerte er die Unterschrift und ging mit seiner Partnerin Eva erst einmal an die frische Luft. „Er sagte mir knallhart ins Gesicht, dass nach dieser Staffel Schluss ist. Sie hätten mir bereits eine Erklärung für die Öffentlichkeit vorbereitet, die ich nur noch unterschreiben müsse. Das war eiskalt“, so Mross im Interview.

Tränen bei den Mitarbeitern

Der Moderator macht kein Geheimnis daraus, wie sehr ihn das plötzliche Ende emotional mitgenommen hat. Nicht nur bei ihm und seiner Partnerin, sondern auch beim gesamten Team flossen an diesem Tag reichlich Tränen. Die Show sei schließlich ihr Leben gewesen. Als Gründe für den radikalen Schritt nennt der SWR die Digitalisierung, kommerzwirtschaftliche Aspekte sowie eine geplante Verjüngung. Mross kritisiert diese Entwicklung, da man ältere Menschen nicht von der Fernsehunterhaltung in der ARD ausschließen dürfe.

Pläne für die Zukunft

Trotz des herben Rückschlags blickt der Musiker nach vorne und betont, dass er immer einen Plan B parat habe. Reality-Formate schließt er für sich aber kategorisch aus. Angebote für das Dschungelcamp oder das „Sommerhaus der Stars“ würde er niemals annehmen. Stattdessen zieht es ihn wieder auf die Live-Bühne. Für das Jahr 2027 plant er eine eigene Tournee unter dem Titel „Immer wieder Stefan“, bei der bereits 60 Termine feststehen. Großen Rückhalt findet er bei seiner Partnerin Eva Luginger (38), die rund um die Uhr an seiner Seite ist und für ihn der wichtigste Mensch ist, um diesen Schock zu verkraften. Auch im Nachbarland Österreich verfolgen viele Schlager-Fans das TV-Aus gespannt, da die Sendung auch hierzulande eine treue Fangemeinde hat.