Flucht aus Dubai

Wegen Iran-Angriff: Maschmeyer-Sohn läuft mit Baby durch Wüste

05.03.2026

Ein Hochzeitstags-Urlaub endet plötzlich im Ausnahmezustand: Der Sohn von Unternehmer Carsten Maschmeyer steckt mit seiner Familie in Dubai fest, als der Iran-Krieg ausbricht. 

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© Sat.1/Jens Hartmann
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Als der Iran-Krieg ausbricht, befindet sich Marcel Maschmeyer gemeinsam mit seiner Frau Marie und ihrer einjährigen Tochter Malia in Dubai. Wegen der Lage werden sämtliche Flüge gestrichen – die junge Familie sitzt fest. Eigentlich wollte das Paar nur einen kurzen Urlaub zum Hochzeitstag verbringen. Doch plötzlich eskaliert die Situation. Carsten Maschmeyer und seine Frau Veronica Ferres verfolgen das Geschehen aus Deutschland. Ihr Sohn schickt ihnen Bilder und Videos aus Dubai.

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Die Lage spitzt sich weiter zu: In unmittelbarer Nähe des Aufenthaltsorts der Familie geht eine Raffinerie in Flammen auf. Über die dramatischen Stunden spricht Carsten Maschmeyer am Mittwochabend (4. März) in der ARD-Talkshow „maischberger“ bei Moderatorin Sandra Maischberger.

Flucht Richtung Oman

Die Familie entscheidet sich schließlich, in den benachbarten Oman auszuweichen – ein Land ohne amerikanische Militärbasen und damit vorerst außerhalb des Konfliktgeschehens. Mit einem Mietwagen fahren sie zur Grenze und beantragen parallel ein Sofortvisum.

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An der Grenze folgt jedoch die nächste Hürde: Das Leihfahrzeug darf nicht in den Oman eingeführt werden. Carsten Maschmeyer beschreibt die Situation in der Sendung so: "Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen."

Rettung per Privatjet

Währenddessen aktiviert Carsten Maschmeyer aus Deutschland sein Netzwerk und organisiert Plätze in einem Privatjet. Am Dienstagnachmittag um 16.30 Uhr ist die Erleichterung groß: Marcel Maschmeyer, seine Frau und Tochter Malia sind in Sicherheit.

Die Rettungsaktion kostet laut Maschmeyer rund 10.000 Euro pro Person. Für den Unternehmer steht jedoch etwas anderes im Vordergrund. "Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind. Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf."