"So mies ist die Traumfabrik wirklich"

Clint Eastwoods Abrechnung mit Hollywood

04.09.2016

Der Schauspieler und Regisseur über geldgierige Schreihälse in der Traumfabrik.

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Er kennt die Filmbranche in- und auswendig, und das bereits seit mehreren Jahrzehnten. Umso aufsehenerregender sind die Worte, die Schauspielstar und Regisseur Clint Eastwood (86) in der Bild am Sonntag für Hollywood fand. „(…) keiner erzählt mehr Geschichten. Filme werden heute nur noch wegen des potenziellen Umsatzes gemacht“, so der Mime, der auch in der Politik tätig ist. Das gelte nicht nur für die Produktionsseite, sondern auch für seine jungen Schauspielkollegen. „Stars spielen keine Rolle mehr, nur noch der Gewinn muss stimmen.“

Kritik

Ein weiterer Kritikpunkt: „Ich habe niemals begriffen, warum alle mit einem Megafon übers Set laufen und ständig herumbrüllen müssen. Bei mir brüllt niemand am Set rum“, erzählt Eastwood. Das Ergebnis seines Arbeitsethos können Fans ab Dezember im Pilotendrama Sully bewundern.

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