Krebs-Drama

Die Sucht trieb Cocker in den Tod

23.12.2014

Zigaretten, Drogen, Alkohol: Joe Cocker konnte nicht rechtzeitig loslassen.

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© Hulton Archive/ Getty Images/Redferns
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"Long Drag Off A Cigarette" oder "Let's Get Stoned" sind nur zwei Songs von vielen, die der Mann mit der rauchigen Stimme Joe Cocker hinterlassen hat. Er hat den schweren Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Seinem Markenzeichen, der "Reibeisen"-Stimme verdankt er seinen Mega-Erfolg und gleichzeitig sein schlimmstes Schicksal: Den Krebs. Denn das Verlangen nach Zigaretten konnte Joe Cocker erst 1992 besiegen. Zu spät.

Ein Leben in Schall und Rauch
1969 begeisterte er die Massen am Woodstock-Festival mit dem Hit "Let's Get Stoned": Die Karriere geht steil bergauf, privat stürzt das Ausnahmetalent ab: Rauchen, Alkohol, Drogen, Kokain, Heroin zerstören fast sein Leben. Von Rehab und Suchthilfe ist man noch weit entfernt und so gibt er sich seinen Süchten hin.

Doch dann kommt alles anders: Er trifft seine zukünftige Frau Pam, sie versucht ihn auf den richtigen Weg zurückzubringen. 1982 gelingt ihm mit "Up Where We belong" ein Mega-Hit, für den er mit einem Grammy belohnt wird.

Lungenkrebs-Drama
In den letzten Jahre hat er seinen Lastern abgeschworen: Weder trank der Star Alkohol, noch rauchte er Zigaretten. Doch die Einsicht kam zu spät: Der Krebs hat ihn am Ende besiegt. Was bleibt ist die Erinnerung an einen legendären Musiker mit einer rauchigen Stimme, wie sie kein anderer hat und Songs, die die Welt begeistern.

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