Krebserkrankungen

Popstar Kylie Minogue enthüllt intime Details in neuer Netflix-Doku

20.05.2026

Neue Streaming-Dokumentation zeigt auch Auseinandersetzung mit Krebserkrankungen

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Mehr als vier Jahrzehnte im Rampenlicht, Welthits von "I Should Be So Lucky" bis "Padam Padam" und Millionen verkaufte Alben: Nun erzählt die australische Popikone Kylie Minogue ihre Geschichte erstmals in einer großen Streaming-Doku. Die dreiteilige Serie läuft seit heute bei Netflix und begleitet die Sängerin auf der Reise von den Anfängen als Soap-Darstellerin bis zum internationalen Superstar. Ganz am Ende macht sie schließlich eine zweite Krebserkrankung öffentlich.

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Australische Medien sprachen in der Folge von einer "schockierenden Enthüllung". Die Produktion enthält bisher unveröffentlichtes Archivmaterial, private Aufnahmen und viele Interviews mit Wegbegleitern. Regie führte der Emmy-prämierte Dokumentarfilmer Michael Harte.

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Würdigungen von Musikerkollegen

"Kylie Minogue hat sich immer wieder neu erfunden", schrieb Netflix zu dem Projekt. Die Doku beleuchte, wie sie die Popmusik revolutioniert habe und zu einer der beständigsten Ikonen der Musikgeschichte geworden sei – mit über 80 Millionen verkauften Tonträgern.

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Zu Wort kommen unter anderem Minogues jüngere Schwester Dannii, Ex-Partner und Schauspielkollege Jason Donovan - sowie der australische Musiker Nick Cave. Die beiden völlig unterschiedlichen Künstler verbindet eine ebenso überraschende wie unvergessliche Kooperation: 1995 nahmen Cave und Minogue zusammen die weltberühmte Ballade "Where the Wild Roses Grow" auf. "Kylie ist eine Naturgewalt", schwärmt er in der Doku.

Neue Krebserkrankung 2021

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Die Serie beleuchtet auch persönliche Krisen der Sängerin. So spricht die 57-Jährige darin erstmals öffentlich über eine weitere, mittlerweile überstandene Krebserkrankung im Jahr 2021, die sie in dem sehr persönlichen Song "Story" verarbeitet hat.

Bereits 2005 hatte Minogue mitgeteilt, an Brustkrebs erkrankt zu sein, und ihre damalige Welttournee unterbrochen. Die Diagnose führte zu einer weltweiten Welle der Anteilnahme und löste in ihrer Heimat den sogenannten "Kylie-Effekt" aus, da sich die Zahl der Brustkrebsvorsorge-Untersuchungen massiv erhöhte. Anders als damals sei sie bei der zweiten Diagnose aber nicht in der Lage gewesen, der ganzen Welt von der Erkrankung zu erzählen, berichtet sie in der Dokumentation. Mehrmals versagt ihr dabei die Stimme.

Öffentliche Kritik und eine große Liebe

 

Auch den Jahren der Beschimpfungen widmet die Doku Platz, in denen Kylie als "singender Wellensittich" ohne Tiefgang und Talent abgestempelt wurde - vor allem zu Beginn ihrer Musikkarriere in den späten 1980er Jahren. Damals war sie durch ihre Rolle der Charlene Robinson in der australischen Fernsehserie "Neighbours" international bekannt geworden. In der Soap spielte auch Jason Donovan mit, mit dem Kylie 1988 das Duett "Especially For You" einspielte.

Heute gilt sie als eine der erfolgreichsten australischen Künstlerinnen aller Zeiten. "Auf der Bühne macht das Leben für mich Sinn", sagt sie und erzählt, wie viel ihr Musik schon von Kindesbeinen an bedeutet hat.

"Kylie" ist eine sehr persönliche und intime Doku und zeigt die Frau hinter den Superhits. Es geht um den Umgang mit öffentlicher Kritik, persönlichen Verlusten und Krankheit, aber auch um ein Leben im Scheinwerferlicht und Selbstzweifel.

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Und es geht um eine große Liebe: Unter Tränen berichtet sie von ihrer Beziehung zum Frontmann der legendären australischen Band INXS, Michael Hutchence (1960-1997). Sie suche wahrscheinlich noch immer nach einem Mann wie ihm, gesteht sie - habe ihn aber nie gefunden.

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