Protestsong

Springsteen gegen Trump: Neuer Song sorgt für Aufsehen

28.01.2026

US-Sänger Bruce Springsteen (76) hat mit "Streets of Minneapolis" einen kurzfristig geschriebenen Protestsong veröffentlicht, der sich deutlich gegen das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE richtet.

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Der Musiker bezeichnet die Ereignisse in Minneapolis als "Staatsterror" und widmet das Lied der Stadt und seiner Bewohner mit Migrationshintergrund. Besonders erinnert er an Renee Good und Alex Pretti, zwei Zivilisten, die von ICE-Agenten getötet wurden.

Springsteen: "Reaktion auf den Staatsterror" 

Das US-Magazin "Variety" zitiert ein Springsteen-Statement: "Ich habe diesen Song am Samstag geschrieben, ihn gestern aufgenommen und euch heute veröffentlicht – als Reaktion auf den Staatsterror, der über die Stadt Minneapolis gebracht wird. Er ist den Menschen von Minneapolis, unseren unschuldigen Nachbarn mit Migrationshintergrund und in Erinnerung an Alex Pretti und Renee Good gewidmet. Bleibt frei, Bruce Springsteen."

Musikalisch beginnt das Stück ruhig und akustisch, entwickelt sich aber zu einer kraftvollen Bandnummer mit einem Sprechchor "ICE out now".

Inhaltlich zeichnet Springsteen das Bild einer Stadt im Ausnahmezustand, die unter einer als Besatzungsmacht dargestellten Bundesbehörde leidet, die er als Teil von "Trumps Privatarmee" beschreibt.

Der Song schließt mit den Worten: "Hier in unserem Zuhause töteten und streiften sie umher / im Winter des ’26 / Wir werden Stellung beziehen für dieses Land / und für den Fremden in unserer Mitte / Wir werden die Namen derer erinnern, die starben / auf den Straßen von Minneapolis."