Kinofilme der Woche

Disney-Hit, Oscar-Film & Häschen

15.03.2017

"Schöne und das Biest", "The Salesman" und einiges mehr im Kino.

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Das sind die Kinofilme der Woche! Schon am 16. März geht es mit der Verfilmung eines absoluten Klassikers los:

Die Schöne und das Biest

"Die Schöne und das Biest " gehört zu den Märchenklassikern. Ein eitler Prinz wird verflucht und muss fortan sein Leben als abscheuliches Monster führen. Nur die Liebe einer Frau kann ihn erlösen. Viele Male wurde die französische Geschichte aus dem 18. Jahrhundert schon verfilmt und als Musical erzählt. Zu den berühmtesten Adaptionen zählt Disneys Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1991 - legendär der sprechende Kerzenleuchter Lumière, die Kaminuhr von Unruh oder die Teekanne Madame Pottine. Nun bringt der US-Konzern eine Neuauflage ins Kino. Emma Watson, die Hermine aus "Harry Potter", spielt darin die wunderschöne und zielstrebige Kaufmannstochter Belle. Als das Biest ihren alten Vater (Kevin Kline) gefangen nimmt, bietet sie sich im Austausch an. Neugierig erkundet Belle das Schloss und versucht, hinter das Geheimnis des furchterregenden Ungeheuers (Dan Stevens) zu kommen. Wer gerne nostalgisch ist: Viele Songs aus dem alten Zeichentrickfilm kommen auch im Remake vor. USA 2017, 130 min. Regie: Bill Condon. Mit: Emma Watson, Luke Evans, Dan Stevens, Ewan McGregor, Ian McKellen, Kevin Kline, Emma Thompson, Stanley Tucci.

Ab 17. März bei uns zu sehen:

Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei

Mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren gehört "Die Häschenschule" zu den erfolgreichsten Kinderbüchern überhaupt. Jetzt kommt der Oster-Klassiker in einer modernisierten Version auf die Leinwand. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hasenjunge Max, den es aus der Stadt versehentlich in den Wald und in die Häschenschule verschlägt - das Ausbildungszentrum der Osterhasen. Kurz vor Ostern ist die Idylle dort nämlich von den hinterlistigen Füchsen bedroht, die den Häschen das goldene Ei und damit das Privileg, Kinder mit Ostereiern zu versorgen, stehlen wollen. Bald kämpft Max Seite an Seite mit seinen neuen Freunden gegen die Bedrohung. Die Rollen der beiden Hasen-Lehrer werden gesprochen von Senta Berger und Friedrich von Thun. D 2017. 76 min. Regie: Ute von Münchow-Pohl.

The Salesman

Als die Iranerin Rana alleine in der Wohnung ist, wird sie von einem Unbekannten brutal überfallen und schwer verletzt - wahrscheinlich auch vergewaltigt. Aus Scham und Angst vor dem Gerede der Nachbarn und der Sorge, ihr Gesicht zu verlieren, entscheiden sich Rana und ihr Ehemann Emad, den Vorfall nicht anzuzeigen. Und doch hinterlässt er Spuren. Rana ist traumatisiert und zieht sich zurück, während Emad auf Rache sinnt und den Täter anhand von Indizien selbst suchen will. Einmal mehr entfaltet der iranische Regisseur Asghar Farhadi so ein Drama um Schuld, Vergebung, Würde und Moral, das heuer - wie schon sein Scheidungsdrama "Nader und Simin - eine Trennung" im Jahr 2012 - mit einem Auslands-Oscar prämiert wurde. F/Iran 2016. 125 min. Regie: Asghar Farhadi. Mit: Taraneh Alidoosti, Shahab Hosseini, Babak Karimi, Mina Sadati.

Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" war ein großer Kinoerfolg. Nun kommt die Fortsetzung: In "Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand" ist Allan Karlsson inzwischen 101 Jahre alt. Er lässt sich in einem Luxushotel auf Bali die Sonne auf den Pelz scheinen - und langweilt sich. Deshalb prellen der alte Mann und sein Kumpel Julius die Zeche und machen sich auf den Weg nach Berlin. Hier wollen sie das Rezept der sowjetischen Super-Limonade "Volkssoda" auftreiben, deren Erfindung Allan vor vielen Jahrzehnten zufällig ermöglicht hat. Die Hauptrolle spielt erneut Robert Gustafsson, in einer Nebenrolle ist Erni Mangold zu sehen. S 2016. 108 min. Regie: Mans Herngren, Felix Herngren. Mit: Robert Gustafsson, Colin McFarlane, Caroline Boulton, Joseph Long, Georg Nikoloff.

Neruda

Es ist das Jahr 1948. Der überzeugte Kommunist Pablo Neruda hat den chilenischen Präsidenten Videla scharf kritisiert und ihm Kooperation mit den USA vorgeworfen. Nun ist der berühmte Dichter auf der Flucht. Pablo Larrain bringt diese Ereignisse jetzt ins Kino, als filmische Biografie der anderen Art. Statt linear zu erzählen, verwebt er in "Neruda" Realität und poetische Fantasie zu einem Road-Trip erst durch Chile, dann quer durch die Kordilleren bis nach Argentinien. Auf dieser abenteuerlichen Reise ist ihm der Polizist Oscar Peluchonneau auf den Fersen, gespielt von Gael Garcia Bernal ("Mozart in the Jungle"). Doch leider verpasst der Beamte den per Haftbefehl gesuchten Schriftsteller immer ganz knapp - ein Katz-und-Maus-Spiel, das die Frage aufwirft, wo die Wirklichkeit aufhört und die Vorstellungskraft beginnt. ARG/Chile/F/E/USA 2016, 107 min. Regie: Pablo Larrain. Mit: Gael García Bernal, Alfredo Castro, Antonia Zegers, Luis Gnecco, Pablo Derqui.

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