Film-Kritik

Johnny Depp als schräger Westernheld

07.08.2013

In "Lone Ranger" spielt Depp einen Indianer.

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© Walt Disney
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Mit der Fluch der Karibik-Reihe ist Johnny Depp und Disney ein Megahit gelungen. Selbiges hat man nun auch mit Lone Ranger probiert. Im Wilden Westen angesiedelt, gibt Depp diesmal anstatt des skurrilen Piraten einen nicht minder extravaganten Indianer. Tonto zieht mit Anwalt John Reid (Armie Hammer) los, um Bösewicht Butch (William Fichtner) zur Strecke zu bringen. Der hat Reids Bruder auf dem Gewissen. Zweieinhalb Stunden lang spult der Film das bewährte Programm ab: viel Action und Witz, viele Tote, die aber fast ausnahmslos (Jugendschutz!) ohne Blut zu Boden sinken. Gegen Schluss hin wird die Story allerdings ziemlich zäh. Ein paar Filmminuten weniger wären in diesem Fall mehr gewesen.

Astrid Hofer

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