ORF-Kultsendeformat

So wird die neue Donnerstag Nacht

20.05.2010

Comedy-Doku und Fake-Aufdecker-Magazin geplant; Palfrader, Dorfer nachbesetzt.

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© ORF/MILENKO BADZIC
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Die ORF-"Donnerstag Nacht" auf ORF 1 wird umgebaut, und Programmdirektor Wolfgang Lorenz kündigt als Ersatz für Erfolgsformate von "Kaiser" Robert Palfrader und Alfred Dorfers "Donnerstalk" neue Formate an. Darunter ist eine Comedy-Doku namens "Burgenland ist überall", eine Talkshow mit dem aus "Wir sind Kaiser" bekannten Rudi Roubinek ("Seyffenstein") sowie zahlreiche Gags mit gefälschten Nachrichten.

Street-Comedy
Ein Fixstarter ab September ist demnach die Comedy-Doku "Burgenland ist überall", die von den Kabarettisten Thomas Stipsits und Klaus Eckel gestaltet wird. Die beiden nehmen unter anderem das titelgebende Bundesland auf die Schaufel und betätigen sich als Mitarbeiter des vorgeblichen Lokalsenders "Storch-TV". Auch eine Nachfolgesendung der Street-Comedy "echt fett" steht an: Das "B-Team" lauert in neun Folgen mit versteckter Kamera Passanten auf.

Seyffenstein mit eigener Sendung
Eine eigene Show bekommt "Seyffenstein" Roubinek, der die "ARGE Talkshow" moderieren wird. Der Comedy-Talk mit echten und falschen Gästen soll ab Dezember laufen.

Sendung ohne Namen
Kreativkopf David Schalko darf dem Donnerstag ebenfalls seinen Stempel weiter aufdrücken: Einerseits wird die von Schalko erfundene "Sendung ohne Namen" ab 2011 wieder laufen, anderseits steckt er hinter einem Projekt namens "Wochenschau", in dem vornehmlich gefaktes Wochengeschehen bissig kommentiert wird. Ebenfalls in der Pipeline sind zwei Sendungen von "Indien"-Regisseur Paul Harather. "Brennpunkt Österreich" ist ein Fake-Aufdeckermagazin, bei dem von mehreren TV-Beträgen nur einer real ist. Das zweite Projekt betitelt sich "Wien" und zeigt laut Lorenz Schauspieler, die in ihrer eigenen Art auf Alltagssituationen reagieren.

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