House Bunny

Ein Playboy-Häschen in der realen Welt

31.12.2008

Ein von Hugh Hefner verstoßenes Bunny muss sich im Alltag beweisen – in Hotpants.

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Im Bunny-Land sind alle Mädchen glücklich, feiern endlose Partys und tragen nur Miniröcke. Der Intellekt läuft – so vorhanden – bloß im Standby-Betrieb, weil Playboy-Boss Hugh Hefner das Denken übernimmt. Im Fall seines Häschens Shelley (Anna Faris) beschließt Hefner, sie aus seiner Villa zu werfen, weil sie mit ihren 27 Lenzen in Bunny-Jahren gemessen eigentlich schon 59 ist.

Draußen in der echten Welt findet sich Shelley nicht zurecht. Doch dann heuert sie als Haus-Mutter der Studentenverbindung Zeta-Alpha-Zeta an. Dem verschlafenen Mädelshaufen, dem es aufgrund seiner Mauerblümchen-Optik an Mitgliederzulauf mangelt, verpasst Shelley mit viel Sex-Appeal und aufreizenden Ideen ein neues Image. Alles perfekt ... bis Hugh Hefner anruft und Shelley zurückhaben will.

In der lauwarmen Komödie House Bunny ist die gezeigte Erotik die eigentliche Lachnummer. Und dann kommt noch die Moral-Keule, die uns lehrt: Es ist gar nicht wahr, dass in dieser Welt alles nur nach Schönheit giert.

Foto: (c) Sony Pictures

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