Gehörlosen-Musik

"Musik gehört gesehen" im interkulttheater

11.09.2007

Das interkulttheater ist Schauplatz eines Musik-Experimentes: Die "Art Schrammeln" präsentieren ihre Musik, "übersetzt" in Gebärdensprache.

Zur Vollversion des Artikels
© interkulttheater.at
Zur Vollversion des Artikels

Im Rahmen des 11. "Österreich-Tages" am 13. September 2007 im Wiener Rathaus, der sich als ein Fixpunkt im Bereich der Informationsveranstaltungen für behinderte Menschen und jene, die sich mit dem Thema befassen, etabliert hat, findet im interkulttheater nun bereits zum dritten Mal ein Konzert der besonderen Art statt - mit den Wiener Art Schrammeln, in Gebärdensprache interpretiert von Andreas Schodterer.

Die Geschichte des Experiments
In den Wiener Sofiensälen wurde im Jahr 2000 erstamals die Instrumental-Musik des Otto Lechner durch einen Dolmetsch in die Gebärdensprache "übersetzt". Das Zusammenspiel von Weitergabe der Empfindungen des Gehörten durch virtuelle Bilder und den spürbaren Schwingungen machte die Musik für Gehörlose "hörbar".

Das Interkulttheater im Internet

2003 mit haben sich auch DICE, Andy Baum und Boris Bukowski dem Prinzip "Musik gehört gesehen" verschrieben. Dieses Jahr wendet sich das Experiment der modernen Wiener Scherammelmusik zu.

"Musik gehört gesehen, 13.9. 2007". Beginn: 20:00 Uhr, interkulttheater, Fillgradergasse 16, 1060 Wien. Tickets: 15 Euro (mit Behindertenausweis 7 Euro, 1 Begleitperson frei)

Zur Vollversion des Artikels