Musik-Beben

Eurovision Song Contest expandiert jetzt nach Asien

01.04.2026

Der Eurovision Song Contest wird global und bekommt zum Jubiläum einen Ableger in Asien. Während in Bangkok die Premiere steigt, blickt die Welt gespannt nach Wien zum Finale der Originalversion. 

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© ORF | Österreichische Lotterien
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Wien wird heuer zum Zentrum der europäischen Musikszene, wenn die 70. Ausgabe des Wettbewerbs in Österreich über die Bühne geht. Nachdem Österreich den Wettbewerb im Vorjahr gewonnen hatte, nehmen nun insgesamt 35 Länder an der Jubiläumsshow in der Bundeshauptstadt teil.

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Parallel dazu wagt die Europäische Rundfunkunion (EBU) den Sprung auf einen neuen Kontinent. In der thailändischen Hauptstadt Bangkok wird die Premiere einer eigenständigen Asien-Ausgabe gefeiert, um Millionen neue Zuschauer zu erreichen.

Premiere in Thailand am 14. November geplant

Für den neuen Wettbewerb haben bereits zehn asiatische Länder ihre Teilnahme offiziell bestätigt, darunter Südkorea, Vietnam und die Philippinen. Das Konzept orientiert sich dabei am bekannten ESC-Prinzip mit nationalen Künstlern, einer Fachjury und dem klassischen Zuschauer-Voting. ESC-Direktor Martin Green erklärte hierzu, es sei "besonders bedeutsam", das Jubiläum mit diesem neuen Kapitel zu beginnen.

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Der klassische Eurovision Song Contest bleibt trotz der neuen Konkurrenz in Asien als eigenständiges Format in Europa bestehen und wird durch den Ableger lediglich ergänzt.

Wachstum zur globalen Marke

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Mit derzeit rund 170 Millionen Zuschauern weltweit ist der ESC bereits das größte Musikevent der Welt. Die Verantwortlichen verfolgen mit der Expansion einen klaren Plan, um den Wettbewerb langfristig global aufzustellen und neue Märkte zu erschließen. Die Asien-Ausgabe soll dabei helfen, die Marke Eurovision über die Grenzen Europas hinaus weiterzuentwickeln.