ESC-Hits

Nicht Bulgarien! Überraschungshit führt bei Streaming-Charts

18.05.2026

Am Samstagabend verfolgten Millionen Zuschauer weltweit den Eurovision Song Contest 2026, bei dem DARA den offiziellen Sieg für Bulgarien holte, während Sal Da Vinci auf Spotify abräumte. 

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Der Eurovision Song Contest 2026 hat Musikfans auf der ganzen Welt in Atem gehalten und für historische Momente gesorgt. DARA hat mit „Bangaranga“ den ersten ESC-Sieg überhaupt für Bulgarien errungen. Die Sängerin setzte sich mit dem Dance-Track in beiden Wertungen durch – Jury und Publikum überzeugte der Mix aus eingängigem Refrain, aufwendiger Choreografie und kraftvoller Bühnenpräsenz. Im Vorfeld war „Bangaranga" nicht als Favorit gehandelt worden. In der Woche der Halbfinals und des Finales entwickelte sich der Song auf Spotify jedoch zum Breakout-Hit: Die Streams stiegen um mehr als 360 Prozent – DARA kletterte damit vom achten auf den vierten Platz der meistgestreamten ESC-Beiträge 2026.

Historischer Sieg für Bulgarien

Während Bulgarien die offizielle Trophäe holte, setzte sich auf Spotify ein anderer Beitrag an die Spitze: „Per sempre sì“ des italienischen Künstlers Sal Da Vinci kam auf über 28 Millionen Streams weltweit – und war damit der meistgestreamte Song des diesjährigen ESC. Auf Platz zwei folgt Schwedens „My System“ von FELICIA, auf Rang drei Finnlands „Liekinheitin“ von Linda Lampenius und Pete Parkkonen. Den vierten Platz belegt der offizielle Gewinnerbeitrag „Bangaranga“ von DARA, die Top 5 komplettiert Zyperns Antigoni mit „JALLA”. Die Zahlen machen deutlich: Der ESC verschafft Künstler*innen eine globale Plattform – unabhängig vom offiziellen Ergebnis des Wettbewerbs.

Italien wird zum Fan-Gewinner

In Österreich ergibt sich ein anderes Bild: „TANZSCHEIN“ von COSMÓ war hierzulande der meistgestreamte ESC-Beitrag 2026 und zugleich der meistgestreamte ESC-Song am Tag des Finales – trotz eines 24. Platzes im Wettbewerb. In der österreichischen Top 5 folgten „Fire“ von Sarah Engels (Deutschland) auf Platz 2, „Liekinheitin“ von Linda Lampenius und Pete Parkkonen (Finnland) auf Platz 3, „My System“ von FELICIA (Schweden) auf Platz 4 sowie „Andromeda“ von LELEK (Kroatien) auf Platz 5.

Eurovision-Fans weltweit teilen ihre Lieblingsbeiträge weiterhin auf Spotify: Mehr als 1,2 Millionen Playlists wurden rund um den Eurovision Song Contest erstellt. „Eurovision ist einer der stärksten kulturellen Momente Europas: Der Wettbewerb bringt Fans durch Musik zusammen und gibt Künstlerinnen die einzigartige Möglichkeit, ein Publikum weit über ihre Heimatmärkte hinaus zu erreichen”, so Andy Sloan-Vincent, Head of Music, Spotify Europe. „Während Bulgarien in diesem Jahr die Trophäe geholt hat, zeigen die Spotify Daten, wie stark Fans auch nach dem Finale weiterhin die Songs und Künstlerinnen unterstützen, die sie lieben. Wir sind stolz darauf, diese Verbindung zu stärken – indem wir Eurovision-Künstlerinnen helfen, globale Fangemeinden aufzubauen, neue Hörerinnen zu erreichen und europäische Musikkultur in die Welt zu tragen.“