Es geht um die Wurst

Wollen die Deutschen unsere Wurst stehlen?

13.05.2014

Conchita tauchte nun als echte Wurst in den deutschen Landen auf.

Zur Vollversion des Artikels
© Facebook
Zur Vollversion des Artikels

Österreich ist im Wurst-Fieber. Nun wird begonnen, zu Ehren der neuen berühmten Tochter oder eben Sohn, Denkmäler zu setzen. Und wie könnte man das besser als in kleiner, handlicher und absolut delikater Wurst. Diese kommen jedoch nicht allein aus Österreich, sondern auch aus Deutschland.

Deutscher Aufschnitt
In den Metzgereien unserer Lieblingsnachbarn tauchte nun eine kreative Wurst-Delikatesse auf. Im Inneren: ein schönes Bild von der Sängerin mit Wallemähne und Markenzeichen-Bart. Bei jeder neuen Scheibe, die abgeschnitten wird, prangt uns das Emblem Conchitas erneut entgegen. Fast zu schade, um es mit dem Oberteil einer Semmel zu verdecken oder gar zu essen. Oder ist das nur ein Schmäh? Die deutsche Comedyseite Bembers schreibt auf Facebook, dass sie für das Wurst-Bild verantwortlich ist. Und, nein, diese Wurst gibt's scheinbar nicht.

Conchita made in Austria
Wer die wahre Conchita Wurst - im doppelten Sinne - sucht, der muss in die Steiermark. "Bart" Mitterndorf hat vor lauter Stolz nicht nur seinen Namen kurzfristig geändert, hier produziert Fleischermeister Joe Aichinger schon seit drei Jahren Conchita Wurst. Die Kreation entstand in Zusammenarbeit mit Sigi Neuwirth, Conchitas Vater. Wie sie schmeckt? Besonders würzig und scharf ist sie, weil viel Chili drinnen ist. "So scharf wie die Conchita", scherzt der Fleischermeister.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel