„Das Schicksal hat es so gewollt, dass ich dort wo ich zuletzt im Regen mein letztes Konzert gab, jetzt bei Sonnenschein wieder auf der Bühne stehen darf“ Nach 260 Tagen Lockdown feierte Wolfgang Ambros am Dienstag im Theater im Park sein Konzert-Comeback. 1.500 Fans (ausverkauft) verzichten für den Austropop-Kaiser deshalb sogar auf den EURO-Hit Frankreich gegen Deutschland.
Und sie wurden dafür reichlich belohnt : Vom Opener Samstag Nacht bis zum traditionellen Mit-Sing-Finale Schifoan lieferte Ambros unter dem Motto Pur VI und Woiferl-Sprechchören („Ich weiß eh wie ich heiße.“) eine zweistünde Werkschau im edlen Unplugged-Format. Schräg: Der Sound wurde dabei auf viel zu leise 55 Dezibel, also Zimmerlautstärke, gedrosselt.
Mit Klassiker wie A Mensch möcht i bleibn, Corrina Corrina oder Die Blume aus dem Gemeindebau und dem „leider wieder aktuellen“ Georg-Danzer Cover Der Alte Wesley, einer Anti-Nazi-Hymne, feierte er dabei auch den 50. Geburtstag seines allerersten Top-Hits Da Hofa. Und das durchaus zeitgemäß: mit einer kleinen Rap-Einlage. Mit der Zugabe, bei der er gestützt auf Wanderstöcken die Bühne stürmte, gab’s auch eine Vorschau auf sein nächstes Wien-Konzert: am 8.September rockt Ambros nämlich am Zentralfriedhof.
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