Kein Rückhalt

Krach zwischen Bono & Grönemeyer

17.10.2014

Stein des Anstoßes ist das U2-Album "Songs of Innocence".

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© Getty Images
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Oje, das scheint ja noch zu einer richtigen kleinen Schlammschlacht auszuarten. Seitdem sich Herbert Grönemeyer abschätzig darüber geäußert, dass die irische Rockband U2 ihr neues Album „Songs of Innocence“ Wochen vor dem eigentlich Erscheinen auf Apple im Grunde hergeschenkt hat, herrscht offenbar eine eisige Stimmung. Grönemeyer Überzeugung ist dabei eine, die von vielen Fans und anderen Künstlern auch geteilt wird: Musik sollte nicht einfach verschenkt werden.

Keine Rückendeckung
Nun schoss Bono, seines Zeichens Frontman der Band in einem Interview mit Die Welt scharf zurück. „Es wäre ganz nett gewesen, wenn er mich vorher angerufen hätte. Das machen Freunde ja normalerweise“, so der 54-Jährige. In der Tat sind Bono und der deutsche Kultstar schon seit Jahre befreundet. Die beiden Männer eint der Einsatz für soziale Projekte, was sie beispielsweise auch bei einem gemeinsamen Auftritt auf dem Rostocker Festival „Deine Stimme gegen Armut“ im Jahr 2007 bewiesen.

Es ist zwar nicht die erste Kritik, die Bono und U2 für den Deal mit Apple für „Songs of Innocence“ hinnehmen mussten, doch, dass ihm dabei nun sogar ein Grönemeyer in den Rücken fällt, dürfte der Freundschaft der beiden Musiker sicher nicht zuträglich sein. Bleibt zu hoffen, dass es bald zur Aussprache kommt.

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