Couture
33 Karat am Opernball: Lidia Baich glänzt in Juwelen und Seibold-Couture
05.02.2026Die Stargeigerin trägt heuer pflaumenfarbene Seide und edle Geschmeide auf dem Ball der Bälle.
In einem Jahr, in dem der Opernball mitunter Gefahr läuft, zur Bühne für textiles Minimalmanagement (dank Nacktschnecke Micaela Schäfer) zu werden, setzt eine Frau einen glanzvollen Kontrapunkt der kultivierten Art: Lidia Baich. Die Geigenvirtuosin beweist, dass sie nicht nur auf den vier Saiten ihrer Violine die absolute Meisterschaft beherrscht, sondern auch auf dem glatten Parkett der Wiener Staatsoper eine visuelle Symphonie zu dirigieren weiß.
Ein modisches Crescendo: Christian Seibold Couture
Lidia Baich verzichtet auf kurzlebige Trends und setzt stattdessen auf „Grandezza pur“. Ihre Robe ist eine Maßanfertigung aus dem Hause Christian Seibold Couture – gefertigt aus reiner, pflaumenfarbener Seide, die bei jeder Bewegung den Glanz der Logenlichter einfängt. Der Clou des Ensembles? Eine rote Blume, die als kühner Akzent fungiert und dem tiefen Violett eine fast schon dramatische Note verleiht. Es ist ein Look, der nicht um Aufmerksamkeit schreit, sondern sie sich mit souveräner Leichtigkeit nimmt.
Brillanz mit persönlicher Note
Doch was wäre eine Diva ohne das entsprechende Funkeln? Hier setzt Baich auf eine ganz besondere Verbindung. Die Juwelen, die sie an diesem Abend trägt, sind keine anonymen Leihgaben, sondern hochkarätige Einzelstücke aus dem Atelier der Designerin Talar Mazbanian (MAZBANI).
Das Herzstück: Ein Collier mit einem imposanten 33-karätigen Rubelliten, der von einem Meer aus Diamanten umrahmt wird.
Das Ensemble: Passend dazu trägt die Künstlerin zwei Ringe und Ohrringe, die das Thema des Hauptsteins perfekt aufgreifen.
Hinter diesem glitzernden Auftritt steckt zudem eine charmante menschliche Komponente: Talar und Lidia verbindet eine enge Freundschaft. Während ihre Kinder gemeinsam die Schulbank drücken, tüftelten die beiden Frauen an diesem Gesamtkunstwerk für den „Ball der Bälle“.