Scheidung

Ambros: Seine Ex will mehr Geld

26.04.2012

Startschuss für Rosenkrieg - Ende völlig offen.

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© TZ ÖSTERREICH / Kernmayer
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„Es gibt ­keine Einigung“ – so knapp kommentiert Christian Puswald, Anwalt von Margit Ambros (57), den Auftakt zur vielleicht schwierigsten Scheidung des Jahres. Zweieinhalb Stunden ist am Donnerstag im Bezirksgericht Purkersdorf gefeilscht worden. Es ging um die Aufteilung des Vermögens, den monatlichen Unterhalt, die Song-Rechte aus 300 Ambros-Hits.

Margit Ambros verließ nach dem ersten Verhandlungsmarathon kommentarlos das Gebäude. Die Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille versteckt, ein gequältes Lächeln im Gesicht. Wolfgang Ambros war erst gar nicht erschienen, er schickte seinen Anwalt.

Streit ums Geld

Die Fronten sind also weiter ver­härtet. Obwohl Wolfgang und Margit Ambros bereits seit neun Jahren getrennt leben, ist ein langer Prozess vorprogrammiert. Enge Freunde behaupten, dass seine Noch-Gattin einfach zu viel Geld verlangt.

Nächster Termin am 25. Juni. Der 60-Jährige, der seit 2004 mit seiner Freundin Anne ­zusammenlebt und 2010 Vater von Zwillingen wurde, soll kolportiere 4.000 Euro pro Monat an seine Ex zahlen. Wie er in einem ­Gespräch mit ÖSTERREICH erzählte, würden nach der Scheidung auch die Urheberrechte seiner 300 Lieder an Margit fallen. Die 57-Jährige, die im Ambros-Pachthaus in Pressbaum im Wienerwald lebt, hätte damit Anspruch auf einen Teil der Tantiemen. Am 25. Juni geht es für die Streitparteien in die nächste Runde.

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