Ex-Frau packt über Richards Zustand aus

Mausi Lugner nach Sturz-Drama: ''Wir waren alle unter Schock''

19.08.2020

Die Nachricht von Lugners Sturz erreichte Ex-Frau Christina gerade im Italien-Urlaub. Sie ließ sofort alles stehen und liegen und fuhr zurück nach Wien.

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ÖSTERREICH: Wie haben Sie von dem Unfall erfahren und wie haben Sie reagiert?

Christina "Mausi" Lugner: Ich war gerade auf Urlaub in Italien, als am Freitag der Anruf kam, dass Richard gestürzt ist. Er selbst wollte ja danach sogar ins Büro fahren – aber zum Glück hat Richard Dr. Artur Worseg, unseren besten Freund und Arzt angerufen, der ihm sofort alles im Spital organisiert und ihm die Rettung nach Hause geschickt hat. Ich war so schockiert und wusste, ich muss sofort nach Wien zurück, weil da etwas Schlimmes passiert ist.

ÖSTERREICH: Haben Sie um sein Leben gebangt?

Lugner: Man muss schon sagen, dass die Angst sehr groß war. Wir waren alle unter Schock. Schließlich ist Richard im 88. Lebensjahr und man weiß, was solche Stürze und das lange Liegen für Menschen in diesem Alter bedeuten kann. Aber inzwischen bin ich zuversichtlich, dass er auch das überstehen und sich gut erholen wird. Er hat zum Glück eine grandiose Körperkonstitution – und er ist sehr vernünftig in diesem Fall und bleibt wirklich liegen. Aber natürlich arbeitet er auch schon wieder vom Krankenbett aus … was wiederum ein gutes Zeichen ist und ihn wenigstens davon ablenkt, dass er jetzt so lange ans Bett gefesselt sein wird.

ÖSTERREICH: Sie konnten ihn aber noch gar nicht besuchen …

Lugner: Nein, aufgrund von Corona ist nur eine Besuchsperson zugelassen und das ist natürlich unsere Tochter, die täglich bei ihm ist. Aber ich telefoniere jeden Tag mit ihm und er klingt wirklich sehr gut. Eigentlich wollten wir das Ganze ja gar nicht an die Öffentlichkeit bringen, aber er hat dann selbst die Presse informiert, ganz typisch für ihn (lacht). Das Schöne ist jetzt zu sehen, wie viele Menschen ihn mögen – es vergeht kaum eine Minute, ohne dass ein Genesungswunsch für ihn bei mir eingeht. In der Lugner City geben die Menschen Briefe ab und alle richten ihm liebe Grüße aus. Das ist sehr berührend und man sieht, dass Richard ein Mann des Volkes und sehr, sehr beliebt ist.

ÖSTERREICH: Hat es Ihnen auch bewusst gemacht, wie eng sie immer noch miteinander verbunden sind?

Lugner: Ja, unsere Freundschaft ist wirklich eine sehr große und durch so einen Schockmoment wird einem wieder klar, wie wichtig es ist, solche Freundschaften fürs Leben hochzuhalten. Dass ich auch jetzt für ihn da bin, wenn ich etwas für ihn tun kann, versteht sich von selbst. Ich habe so schöne Zeiten mit ihm erlebt, vieles von ihm gelernt und mit ihm erlebt, das wird uns – abgesehen von unsere Tochter natürlich - immer verbinden. Im Moment kann man nur hoffen, dass alles gut verläuft – es sieht auf jeden Fall so aus und ich bin mir sicher, dass er, wenn das alles überstanden ist, sein großes Comeback feiern wird.
 
Thomas Zeidler

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