Familie

Pereira privat: Prominentes Patchwork

21.08.2012

Alexander ist mit Daniela de Souta glücklich. Obwohl er noch verheiratet ist.

Zur Vollversion des Artikels
© APA/FRANZ NEUMAYR
Zur Vollversion des Artikels

Alexander Pereira ist der neue Superstar von Salzburg. Immerhin hat es der neue Festspiel-Intendant geschafft, "Kultur, Touristik und Geld zu verbinden“, streut ihm Harald Serafin Rosen. Dem scheidenden Mörbisch-Intendanten, einem flotten Herrn über 50, ist natürlich auch nicht entgangen, welches attraktive Vögelchen schon seit einiger Zeit an der Seite seines 64-jährigen Kollegen herumflattert: die 25-jährige Daniela de Souza nämlich. "Sicher, Pereira ist toll, aber als Mann stürzt man sich lieber auf sie“, scherzt Serafin.

Während man in Salzburg hinter vorgehaltener Hand tratscht, ob knappe 40 Jahre Altersunterschied denn wirklich gut gehen können, sieht man im liberaleren Wien die Sache gelassener. Und das, obwohl Pereira hier noch hochoffiziell verheiratet ist: mit Estelle, die zurückgezogen in Wien-Neuwaldegg lebt und noch immer seinen Namen trägt. Sie war seine große Jugendliebe, also heiratete er sie mit 23. Die beiden bekamen zwei Kinder: einen Sohn und eine Tochter, die heute natürlich erwachsen sind. Obwohl die Pereiras schon seit ewigen Zeiten getrennt sind, wollen sie sich nicht scheiden lassen. "Daran wird sich auch so schnell nichts ändern“, weiß ein Freund.

Familie mit Tradition
Der Familienzusammenhalt ist jedenfalls nach wie vor gegeben. Als Pereiras Tochter Stefanie 2005 im Wiener Stephansdom Alexander Meraviglia-Crivelli heiratete, der einer der feinsten Familien Wiens entstammt und das Gustav-Mahler-Jugendorchester leitet, führte Alexander seine Stefanie zum Altar. Ehrensache, dass natürlich auch Pereiras Noch-Ehefrau Estelle dabei war. Schließlich ist man sich schon längst nicht mehr gram...

Auch Vater und Tochter sind einander bis heute eng verbunden. Denn Stefanie Pereira, die für Franz Welser-Mösts Cleveland Orchestra arbeitet, ist oft an der Seite ihres berühmten Papas unterwegs, der einer alten Wiener Patrizierfamilie entstammt. Die Pereiras waren nämlich die Bankiers der Kaiserin Maria Theresia, also Menschen mit Handschlagqualität. Aus diesem Grund will Stefanie auch kein Interview über ihre Familie geben. "Ich bitte um Verzeihung, aber um über meinen Vater zu sprechen, bin ich zu nahe dran“, weist die Dame unsere Anfrage charmant wie entschieden zurück. Mit ihrem Ehemann und den gemeinsamen Kindern lebt Pereiras Tochter heute übrigens in Baden. Und amüsiert sich vermutlich königlich über die vielen Geschichten, die ihren Vater und seine fesche junge Freundin im Visier haben.

Die Salzburger sollen ruhig tratschen, denn Neid muss man sich bekanntlich erarbeiten. In Wien aber leben die Pereiras Patchwork pur. Und das heimlich, still und leise. Schließlich geht es auf der Opernbühne laut genug zu...

Mehr spannende Star-Storys finden Sie ab sofort in der neuen Ausgabe von Madonna SOCIETY.

Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel