Andrew-Skandal

Fergie: "Grausamer Verrat" an Queen Elizabeth II.

10.03.2026

Sarah Ferguson steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Ein namhafter Royal-Experte wirft der Ex-Frau von Prinz Andrew vor, ihre enge Bindung zur verstorbenen Queen Elizabeth II. schamlos ausgenutzt zu haben. Besonders ihre Verbindung zum Fall Jeffrey Epstein sorgt nun in der Royal-Welt für Wirbel

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Sarah Ferguson, die die verstorbene Queen oft als "Mutterfigur" und "unsichtbare Hand der Liebe" bezeichnete, sieht sich mit harten Vorwürfen konfrontiert. Royal-Experte Richard Fitzwilliams erklärte gegenüber der "Daily Mail", dass ihre Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein einen "grausamen Verrat" an der Monarchin darstellten. Die Queen habe Sarah selbst nach der Scheidung von Andrew im Jahr 1996 stets unterstützt, doch Sarah habe dies laut Fitzwilliams schamlos ausgenutzt.

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E-Mails belasten die Herzogin

Der Experte führt als Beleg "kriechende E-Mails" an, die Sarahs "Schuld und Gier" beweisen sollen. In den Nachrichten an Epstein fielen Sätze wie: "Mein lieber, spektakulärer und besonderer Freund Jeffrey. Du bist eine Legende und ich bin so stolz auf dich." Unterzeichnet habe sie eine Nachricht zudem mit "Love, Sarah, die Rothaarige!". Fitzwilliams findet dafür deutliche Worte: "Verrat ist eine wirklich furchtbare Eigenschaft. Die Person zu verraten, der man Loyalität schuldet, und die Institution, in die sie aufgenommen wurde, ist beschämend, aber Sarah Ferguson kennt keine Scham."

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Verteidigung gegen die Vorwürfe

Eine Sprecherin von Sarah Ferguson wies die Anschuldigungen zurück. Sie betonte, dass Sarah "wie viele Menschen von seinen Lügen getäuscht worden" sei. Sobald das Ausmaß von Epsteins Taten bekannt wurde, habe sie den Kontakt abgebrochen und ihn öffentlich verurteilt. Dies habe sogar dazu geführt, dass Epstein sie mit einer Klage bedroht habe. Dennoch erinnert der Experte auch an frühere Skandale wie die "Fake Sheikh"-Operation im Jahr 2010, bei der Sarah gegen Geld Zugang zu Prinz Andrew angeboten haben soll.

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Rückkehr in den Palast

Trotz der anhaltenden Kritik scheint Sarahs Stellung innerhalb der Familie stabil zu sein. König Charles lud sie 2023 zum Weihnachtsfest ein, was Fitzwilliams als "erstaunliche Fähigkeit" bezeichnet, gegen alle Widerstände wieder in die Gunst der Royals zu kommen. Nach dem Tod der Queen nahmen Sarah und Andrew deren Corgis auf. Sarah behauptete im vergangenen Jahr sogar, dass die verstorbene Königin durch das Bellen der Hunde noch immer zu ihr sprechen würde.