Nach royaler Hochzeit

Enthüllt: Das sind Meghans Zukunfts-Pläne

20.05.2018

Die Schauspielerin hat nun ihren eigenen Eintrag auf der Webseite der Königsfamilie.

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© Getty Images
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Nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (33) am Samstag in Windsor hat Meghan (36) nun ihre eigenen Eintrag auf der Webseite der britischen Königsfamilie. Darin findet sich ein kurzer Lebenslauf Meghans, die inzwischen den Titel Duchess of Sussex trägt. Er ist stark auf ihr soziales Engagement fokussiert. Ihre Schauspielkarriere kommt kaum darin vor.

Pläne für die Zukunft

Der Eintrag gibt auch einen kleinen Ausblick darauf, was Meghan in Zukunft machen wird. "Neben königlichen Pflichten zur Unterstützung der Queen, sowohl in Großbritannien als auch im Ausland, wird die Herzogin ihre Zeit damit verbringen, wohltätige Organisationen zu unterstützen", heißt es dort zu ihren neuen Aufgaben.

© Screenshot/www.royal.uk/duchess-sussex

Überraschend ist das nicht. Meghan war bereits vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry sozial stark engagiert und machte sich beispielsweise als Botschafterin für die Vereinten Nationen für politische Teilhabe von Frauen stark. Am Dienstag werden Meghan und Harry ihren ersten öffentlichen Auftritt als Ehepaar haben bei einem Empfang von Prinz Charles für die Vertreter von wohltätigen Organisationen im Buckingham-Palast in London.

Beginn einer neuen Ära?

Die Briten haben die Hochzeit von Prinz Harry (33) und Meghan (36) als willkommene Abwechslung in Zeiten von Brexit und Terrorangst gefeiert. Das Fest habe von den "nervenzehrenden Angelegenheiten der Weltpolitik" abgelenkt, schrieb etwa die Zeitung "The Telegraph" am Sonntag.

Mehr als Hunderttausend Menschen hatten dem Paar am Samstag zugejubelt, als es nach der Trauung in einer offenen Kutsche durch Windsor fuhr. Weltweit sahen Millionen Menschen an den Bildschirmen zu.



Am Tag nach der großen Hochzeit wurden in Windsor die letzten Reste einer gigantischen Straßenfeier zusammengefegt. Die Besucher - etwa aus den USA, Mexiko, Kanada und Indien - hatten während der Übertragung der Lieder aus der Kirche mitgesungen. Viele waren zu Tränen gerührt. Die Hochzeitsgesellschaft selbst hatte bis in die Nacht hinein auf dem Landsitz Frogmore House im Park von Schloss Windsor gefeiert.

Viele prominente Gäste

Die ehemalige US-Schauspielerin Meghan trägt nun den Titel "Ihre königliche Hoheit die Herzogin von Sussex". Prinz Harry ist jetzt Herzog von Sussex. Zur Trauung auf dem Gelände von Schloss Windsor westlich von London kamen neben der 92 Jahre alten Königin Elizabeth II. und der königlichen Familie viele Prominente aus dem Showbiz und dem Sport. Darunter waren George und Amal Clooney, David und Victoria Beckham, US-Moderatorin Oprah Winfrey und Tennisstar Serena Williams.

Auch Sänger Elton John zählte zu den Gästen. Später trat der 71-Jährige bei einem Empfang der Queen auf, wo er einige mit einem Minikonzert zu Tränen gerührt haben soll. Der Musiker war mit Harrys Mutter Diana befreundet. 1997 sang er bei deren Beerdigung eine für sie umgeschriebene Version von "Candle in the Wind". Von dem nicht-öffentlichen Teil der Hochzeit, also dem Empfang und vor allem der Feier am Abend, war kaum etwas bis nichts zu erfahren.

Flitterwochen müssen warten

Wie es für Harry und Meghan nun weitergeht, ist allerdings bereits bekannt: Am Dienstag erfüllen die beiden schon ihre ersten royalen Pflichten als Ehepaar bei einer Garten-Party des Buckingham-Palasts, auf der Prinz Charles Vertreter wohltätiger Organisationen empfängt. Danach könnte es für die Frischvermählten in die Flitterwochen gehen. Das Ziel der möglichen Reise hält der Palast geheim - britische Medien halten Afrika für wahrscheinlich.

Viele Kommentatoren in Großbritannien waren sich einig, dass mit der Hochzeit von Harry und Meghan eine neue, modernere Ära für das Königshaus angebrochen sein könnte - hin zu mehr Offenheit und noch mehr sozialem Engagement. Dazu passte, dass Meghan später mit einem Ring an der Hand gesehen wurde, den einst Harrys Mutter Diana trug. Die 1997 bei einem Autounfall ums Leben gekommene Prinzessin Diana hatte das britische Königshaus mit ihrem Engagement für Aidskranke und Obdachlose gehörig umgekrempelt - und war damit zur "Königin der Herzen" avanciert. Ihr Ring am Finger von Meghan wurde auch als Bekenntnis des Paares zu ihrem Erbe verstanden.

Statement des Paares

Und britische Medien sahen in der für britische Verhältnisse ungewöhnlichen Predigt des US-Bischofs Michael Curry auch ein Statement des Paares. Curry hatte einen flammenden Appell für die verändernde Kraft der Liebe gehalten - und bei manchem Mitglied des britischen Hochadels für ungläubiges Staunen gesorgt. Normalerweise werden Predigten bei Gottesdiensten des Königshauses zurückhaltend und akademisch nüchtern vorgetragen. Die Botschaft Currys lasen manche als Absichtserklärung des Paares, mit Traditionen zu brechen.

Auch der starke Anteil an afroamerikanischen Elementen im Gottesdienst wurde als kraftvoller Schub in Richtung eines modernen Königshauses gewertet. Der "Observer" schrieb gar von einer "Zelebration des Schwarzseins". Dazu passte, dass viele prominente Gäste dunkler Hautfarbe eingeladen waren.

Kaum noch ein Thema nach der Hochzeit waren die Querelen um Meghans Familie. Meghan war von Prinz Charles (69) zum Altar geführt worden, nachdem ihr Vater wegen einer Herzerkrankung kurzfristig abgesagt hatte. Der 73-Jährige hatte zuvor mit gestellten Paparazzi-Fotos für einen Eklat gesorgt. Meghans Mutter Doria Ragland (61) war als einziges Familienmitglied der Braut bei der Feier dabei.

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