Offene Worte
König Charles bricht Schweigen und zeigt klare Haltung im Andrew-Skandal
09.02.2026König Charles III. hat erstmals öffentlich zu den schweren Vorwürfen gegen seinen Bruder, Prinz Andrew, im Zusammenhang mit dem Jeffrey-Epstein-Skandal Stellung bezogen. Der Buckingham Palace teilte dazu ein klares Statement mit.
Bislang hatte König Charles III. zu den seit Jahren erhobenen Vorwürfen gegen seinen Bruder geschwiegen. Laut "Daily Mail" äußerte der Monarch nun jedoch seine tiefe Besorgnis über die Anschuldigungen gegen Andrew Mountbatten-Windsor. Andrew wird vorgeworfen, Teil des Umfelds des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein gewesen zu sein und sexuellen Kontakt zu einer Minderjährigen gehabt zu haben. Eine der zentralen Vorwürfe stammt von Virginia Giuffre, die angab, 2001 mehrfach von Andrew sexuell missbraucht worden zu sein. Andrew wies diese Anschuldigungen stets zurück. Der Fall wurde 2022 außergerichtlich beigelegt, ohne Schuldeingeständnis.
Maßnahmen des Palasts
Ein Sprecher des Buckingham Palace betonte, dass Charles seine Haltung nicht nur in Worten, sondern auch durch Maßnahmen unterstrichen habe. So wurden Andrew sämtliche militärischen Ehrentitel und königlichen Schirmherrschaften entzogen. Der Prinz darf demnach keine offiziellen Aufgaben mehr im Namen der Monarchie übernehmen und wird nicht mehr offiziell als "His Royal Highness" (HRH) geführt.
Der Buckingham Palace erklärte weiter, Andrew müsse die konkreten Vorwürfe selbst beantworten. Sollte sich die Thames Valley Police im Zuge laufender Ermittlungen an den Palast wenden, werde man eine entsprechende Zusammenarbeit unterstützen.
Mitgefühl für Opfer
Abschließend stellte der Sprecher klar, dass die Gedanken und das Mitgefühl von König Charles und Königin Camilla den Opfern jeglicher Form von Missbrauch gelten.