"Mr. Schabernack"

Prinz Harry: Peinliche Flirt-Chats mit Journalistin bei Prozess enthüllt

01.04.2026

Eigentlich wollte Prinz Harry vor Gericht gegen die Methoden der Boulevardpresse vorgehen. Doch nun gerät der Royal selbst unter Druck: Alte Chats mit einer Reporterin zeigen eine Vertrautheit, die Harry bisher bestritt – inklusive pikanter Kosenamen und privater Treffen. 

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Im Prozess gegen den Verlag der "Daily Mail" sorgen derzeit brisante Details aus der Vergangenheit von Prinz Harry für Schlagzeilen. Gemeinsam mit Sir Elton John und weiteren Prominenten klagt der mittlerweile 41-Jährige gegen "Associated Newspapers". Der Vorwurf wiegt schwer: Es geht um unrechtmäßige Informationsbeschaffung durch Journalisten. Harry hatte bisher vor Gericht stets betont, dass er keine privaten Freundschaften zu Pressevertretern pflege, weshalb Informationen über sein Privatleben in den Medien nur illegal beschafft worden sein könnten.

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Peinliche Kosenamen enthüllt

Doch am letzten Prozesstag wendete sich das Blatt, als private Chats zwischen Harry und der Journalistin Charlotte Griffiths vorgelegt wurden. Die Korrespondenz zeichnet ein deutlich vertrauteres Bild, als der Royal bisher zugeben wollte. In den Chats nannte die Reporterin ihn offenbar "Mr. Mischief" (zu Deutsch: "Mr. Schabernack") oder "H Bomb"! und bezog sich auf ein "lustiges Wochenende voller Unfug". Harry wiederum bezeichnete sie als "Sugar" (Zucker) und schrieb ihr Sätze wie: "Miss our movie snuggles!" ("Ich vermisse unsere gemütlichen Filmabende!").

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Begegnung auf Party-Wochenende

Die Nachrichten wurden laut den vorliegenden Informationen ab dem 4. Dezember 2011 ausgetauscht, kurz nachdem sich Harry von seiner damaligen Freundin Chelsy Davy getrennt hatte. Griffiths gab an, man habe sich bei einer Party des Filmproduzenten Arthur Landon kennengelernt. Besonders pikant für die Glaubwürdigkeit im Prozess: Die Journalistin behauptet zudem, Harry habe ihr bereits 2012 von der Schwangerschaft seiner Schwägerin Kate erzählt, noch bevor dies offiziell verkündet wurde.

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Widersprüche vor dem Richter

Vor Gericht verteidigte sich der Prinz damit, dass er zum Zeitpunkt des ersten Treffens nicht gewusst habe, womit Griffiths ihr Geld verdiente. Er gab zu Protokoll: "Das erste Mal, dass ich Ms. Griffiths traf, war tatsächlich bei einem Wochenende mit Freunden, und ich hatte damals keine Ahnung, dass sie Journalistin war." Als er kurz darauf die Wahrheit über ihren Beruf herausgefunden habe, sei der Kontakt zu ihr abgebrochen worden. Ob diese Erklärung ausreicht, um den Vorwurf der Unglaubwürdigkeit zu entkräften, wird nun das Gericht entscheiden müssen.