Wieder Aufreger
Skandal Ex-Royal Andrew muss erneut umziehen
24.03.2026Vier Wochen nach seiner spektakulären Festnahme an seinem 66. Geburtstag zeigt sich Andrew Mountbatten-Windsor erstmals wieder in der Öffentlichkeit. Seinen vorübergehenden Zufluchtsortes, die Wood Farm, muss er aber schon bald wieder verlassen.
Das Bild des ehemals mächtigen Royals hat sich radikal gewandelt. Wo früher Prunk und Paläste den Alltag bestimmten, herrscht heute die Isolation der britischen Provinz. Nach den schweren Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und dubioser Verbindungen zum verstorbenen Jeffrey Epstein scheint der 66-Jährige in Norfolk festzusitzen – streng bewacht und von der Welt weitgehend abgeschirmt.
Bei seinem ersten öffentlichen Auftreten seit dem 19. Februar wirkte Andrew nachdenklich. In einer schlichten Winterjacke verbrachte er rund 90 Minuten an der frischen Luft, stets flankiert von seinen Sicherheitskräften. Es ist ein krasser Gegensatz zu den Bildern von vor vier Wochen, als er nach stundenlangen Verhören zusammengesunken auf dem Rücksitz eines Polizeiwagens die Polizeistation in Norfolk verließ. Trotz des massiven Ansehensverlusts muss er auf persönlichen Komfort nicht verzichten: Ein Butler und zwei Kammerdiener kümmern sich weiterhin rund um die Uhr um sein Wohlergehen.
Umzug in "Tiny House"
Lange wird Andrew allerdings nicht mehr auf der Wood Farm bleiben. Bereits für den kommenden Monat ist der Umzug auf die nahegelegene Marsh Farm geplant. Dort laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren. Da das neue Anwesen mit nur fünf Schlafzimmern deutlich kleiner ist als die gewohnte 30-Zimmer-Residenz in Windsor, musste Andrew kreativ werden: Für sein Personal ließ er ein weißes Tiny House auf dem Gelände aufstellen. Umzugswagen mit Kunstschätzen wurden bereits gesichtet, was darauf hindeutet, dass der Einzug kurz bevorsteht.
Obwohl Andrew offiziell kein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie mehr ist, wird sein Schutz weiterhin ernst genommen. Vier Mitarbeiter der "Metropolitan Police Protection" sind für seine Sicherheit abgestellt und wechseln sich wochenweise ab. Das Gelände der Marsh Farm wurde bereits mit Sicherheitszäunen, Kameras und einem neuen Holztor aufgerüstet. Für Andrew, der nun auch auf Highspeed-Internet setzt, beginnt dort im April ein neues Kapitel – fernab des Londoner Rampenlichts, aber weiterhin im Schatten der laufenden Ermittlungen.