Royal-Spannung
William und Harry: ER war der Lieblingsenkel der Queen
04.04.2026Ein neues Buch sorgt für Wirbel im britischen Königshaus. Darin wird behauptet, dass Queen Elizabeth II. ihre Enkel William und Harry völlig unterschiedlich behandelt haben soll, mit möglichen Folgen bis heute.
Im Fokus steht ein neues Buch von Autor Tom Bower, das die Rolle von Queen Elizabeth II. im Umgang mit ihren Enkeln neu beleuchtet. Darin wird geschildert, dass die Monarchin früh klare Unterschiede zwischen William und Harry gemacht haben soll.
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Während William gezielt auf seine Zukunft als König vorbereitet worden sei, habe Harry von Anfang an eine deutlich andere Rolle eingenommen.
Harrys „Schwächen“ erkannt
Laut dem Autor habe die Queen die „Schwächen“ von Harry früh erkannt. Zwar habe die Monarchin beiden gegenüber Zuneigung gezeigt, doch ihr Umgang soll unterschiedlich gewesen sein. Harry habe das Verhalten seiner Großmutter dabei offenbar „missverstanden“. Augenzeugen sollen sogar berichten, dass die Queen ihm gegenüber teilweise „herablassend“ gewesen sei. Ein Vorwurf, der besonders für Aufsehen sorgt.
„Psychologisch unterdrückt“?
Besonders brisant sind Aussagen aus dem direkten Umfeld des Palasts. Ein hochrangiger Mitarbeiter wird mit den Worten zitiert: „Der jüngere Bruder wurde psychologisch unterdrückt.“ Ein weiterer Insider soll Harry sogar gewarnt haben: „Versuche nicht, mit William zu konkurrieren.“ Auch King Charles III. soll laut Buch nicht auf die Sorgen seines Sohnes eingegangen sein. Hinweise und Beschwerden seien über längere Zeit nicht ernst genommen worden.
Diese Aussagen zeichnen das Bild eines Systems, in dem die Rollen früh verteilt waren, mit klaren Erwartungen an beide Brüder.
Wendepunkt durch Meghan
Laut Darstellung des Autors habe Harry seine Rolle lange akzeptiert. Erst mit dem Kennenlernen von Meghan Markle habe sich seine Sichtweise verändert. Laut dem Buch begann Harry ab diesem Zeitpunkt, seine Position im Königshaus stärker zu hinterfragen.
Ein ehemaliger Mitarbeiter erinnerte sich: „Er schien immer so freundlich, auch als seine Rolle abnahm.“
Klare Zurückweisung der Vorwürfe
Die Reaktion aus Harrys Umfeld ließ nicht lange auf sich warten. Ein Sprecher des Paares wies die Aussagen entschieden zurück. In einem Statement kritisierte er die „Fixierung“ des Autors und erklärte, dieser habe „eine Karriere daraus gemacht, immer ausgefeiltere Theorien über Menschen zu konstruieren, die er nicht kennt und nie getroffen hat."
Brüder gehen getrennte Wege
Heute leben William und Harry weit voneinander entfernt und gelten als entfremdet. Selbst bei familiären Anlässen soll es kaum Austausch geben. Zuletzt wurden sie 2024 bei der Beerdigung ihres Onkels Lord Fellowes gemeinsam gesehen, ohne miteinander zu sprechen.
Das Buch legt zumindest nahe, dass die Queen in William früh ihren künftigen König sah und ihm entsprechend mehr Aufmerksamkeit und Vorbereitung widmete. Ob er damit auch ihr „Lieblingsenkel“ war, bleibt offen. Klar ist laut Darstellung jedoch: Die Weichen zwischen den Brüdern wurden schon sehr früh unterschiedlich gestellt.