Das ist der Grund

RTL-Moderator drohen mehrere Jahre Haft

09.05.2026

Der bekannte „Grip”-Moderator Hamid Mossadegh steht in der Schweiz vor Gericht. Wegen massiver Tempoverstöße mit Luxuswagen fordert die Staatsanwaltschaft nun eine mehrjährige Haftstrafe für den Star. 

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Hamid Mossadegh muss sich wegen schwerer Verkehrsdelikte vor einem Schweizer Gericht verantworten. Die Schweizer Staatsanwaltschaft wirft dem RTL 2-Moderator vor, am 8. Juni 2021 gleich siebenmal die zulässige Geschwindigkeit überschritten zu haben – und das mit verschiedenen Fahrzeugen. Laut Anklage war der „Grip”-Star unter anderem innerorts mit 105 km/h in einem McLaren unterwegs. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde er zudem mit 140 km/h in einer 60er-Zone am Steuer eines Ferraris registriert.

Haftstrafe für RTL-Star gefordert

Die Staatsanwaltschaft greift aufgrund der Schwere der Vorwürfe hart durch. Laut Berichten der „Luzerner Zeitung” und der „Bild” wird die Höchststrafe von vier Jahren Haft gefordert. Die Begründung der Anklage stuft das Verhalten als besonders gefährlich ein: „Der Beschuldigte ist mehrfach durch vorsätzliche Verletzung elementarer Verkehrsregeln das hohe Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern eingegangen.“ Dies sei durch eine „besonders krasse Missachtung“ der Tempolimits geschehen.

Mossadegh zeigt sich heute einsichtig

Der Moderator äußerte sich bereits selbst zu dem laufenden Verfahren und den schweren Vorwürfen. „Wer sportliche Autos liebt, trägt im Straßenverkehr eine besondere Verantwortung! Das ist mir heute klarer als noch vor fünf Jahren“, erklärte Mossadegh gegenüber der „Bild“. Er stellte zudem klar, dass er sich dem gerichtlichen Verfahren selbstverständlich stellen werde. Für den passionierten Autoliebhaber geht es nun um seine Freiheit, da die Schweizer Justiz bei Raser-Delikten kaum Spielraum für Milde lässt.