Erklärungen

So witzig fanden die Deutschen unseren Austro-Tatort

15.10.2018

Die Episode 'Her mit der Marie' musste sogar erklärt werden.

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© ORF/Hubert Mican
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Sonntag ist "Tatort "-Zeit und dieses Mal spielte die beliebte Krimi-Reihe mal wieder in Österreich. Die Wiener Kommissare Bibi Fellner (Adela Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) sollten aufklären, was mit einer verkohlten Leiche passiert ist. Dazu tauchten sie tief in die Wiener Unterwelt ab. Grund genug für die Bild, ihren Lesern einige Elemente, die darin vorkommen, zu erklären.

Darunter folgende 

 - Austropop-Klassiker: Am Ende der Krimi-Folge wird der Musik-Hit von STS, "Irgendwann bleib i dann dort", gespielt. Anscheinend ist dieser Song - wir können es uns wirklich nicht vorstellen - in Deutschland nicht so bekannt und geliebt wie bei uns.

 - Neuere Österreichische Musik: Ein weiterer heimischer Star musste erst für die Deutschen erklärt werden. Voodoo Jürgens wird von der Bild als Vertreter einer neuen Generation "Wiener Liedermacher, die von ihrer kleinen Welt mit großen Gefühlen" erzählen beschrieben. Er hatte in der Rolle des Dokta einen Gastauftritt in der folge.

 - Zahnarzt in Ungarn: Besonders lustig ist die Frage danach, ob wirklich so viele Wiener nach Ungarn zum Zahnarzt fahren. Harald Krassnitzer erklärt, was Österreicher gemeinhin wissen: "Das scheint wohl in der Nähe der österreichischen Grenze immer noch zu florieren, weil da einige Sachen wie Implantate offenbar preiswerter sind." Der TV-Kommissar führt dann aber noch aus, dass man mittlerweile nach Sopron auch der Schönheits-Chirurgie wegen kommt. 

© ORF/Hubert Mican

Tatort - Darum ging es

Moritz Eisner und Bibi Fellner bietet sich ein verwirrendes Bild: Eine vorerst nicht identifizierbare Leiche wird unweit einer Landstraße gefunden, der oder die Täter haben es der Polizei gezielt schwer gemacht, dahinterzukommen, was sich abgespielt hat. Mit allen Mitteln arbeiten sich die Ermittler Schritt für Schritt voran: Was ist passiert? Und wer ist der Tote? War es ein gezielter Mord, oder ist etwas ganz anderes auf tragische Art und Weise schief gegangen? Erst nach und nach kommt ans Licht, dass der Geldbote vom "Dokta", einem alteingesessenen Wiener Großkriminellen, überfallen wurde. Es ging also sehr wahrscheinlich um eine ordentliche Summe. Nur: Wer ist allen Ernstes so verrückt und lebensmüde, ausgerechnet den "Dokta" zu berauben? Das fragen sich in diesem Fall nicht alleine Moritz und Bibi, sondern auch der auf Vergeltung drängende Bestohlene selbst.
 
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