Shootingstar Schmidt im Interview über...

‚Liebe, Leidenschaft & Exzesse‘

31.08.2012

Leading Lady. Sie heißt einfach nur SCHMIDT, ist mit Elton John auf Tour und mit Hugh Grant auf „Du und Du“. Die Newcomerin der Pop-Branche im Talk. 

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© Tausend Berlin

Ihrem Charme ist nicht nur Hollywood-Beau Hugh Grant verfallen, auch Robbie Williams’ Produzent Guy Chambers und Elton John lieben SCHMIDT. Chambers produzierte mit der Singer-Songwriterin ihr Debüt-Album Femme Schmidt. Elton John nimmt sie ab November mit auf Australien-Tour. Doch davor gibt die 22-jährige Deutsche Elisa Schmidt – ihr Nachname ist Künstler- und Spitzname zugleich – noch eine Kostprobe ihres Gesangtalents im Wiener Palais Liechtenstein. Denn die MADONNA Leading Ladies haben die Newcomerin für den Leading Ladies Award (4. 9.) in der Kategorie „Aufsteigerin des Jahres“ nominiert. Die Nominierung hat sie sich hart erarbeitet und definitiv verdient. Mit 16 zog Schmidt von Deutschland nach London, wo sie ein Musik-Internat besuchte. Nach dem Abi bekam sie „dank einer guten Portion Ehrgeiz“ und ihrer Traumstimme einen Plattenvertrag. „Ich habe mir während meiner Schulzeit ein kleines Produzententeam zusammengesucht und wir haben ein paar Songs aufgenommen. Die haben wir dann auf YouTube gestellt und so habe ich meinen heutigen Manager kennengelernt.“ Der internationale Durchbruch ließ dann nicht lange auf sich warten.

Schmidt und die Männer. Im MADONNA-Interview spricht die Künstlerin über ihren Aufstieg, ihre Musik, ihr Liebesleben und ihr Verhältnis zu Womanizer Hugh Grant.

Sie treten am 4. September beim „Leading Ladies Award“ auf. Was erwartet uns?
Elisa Schmidt: Ich trete mit meinen fünf Jungs auf und meine Musik beschreibe ich selbst als „Pop Noir“. Es ist alter Cabaret-Stil mit Grooves und eingängigen Melodien, die ich in die heutige Zeit transportiere. Ich sehe meine Aufgabe als Künstlerin darin, mein Publikum in meine ganz eigene Schmidt-Welt zu entführen und es seinen Alltag vielleicht ein wenig vergessen zu lassen.
Wie sieht Ihre Schmidt-Welt denn aus?
Schmidt: Es sind einfach die Gedanken einer jungen Frau, die wahrscheinlich auch alle anderen Mädchen haben. Es geht um Liebe, Schmerz, Exzesse, Lebensgefühl und um Freiheit.
Sie spielen mit Verführung und Ihrem Aussehen. Madonna zieht sich regelmäßig auf der Bühne aus. Wie weit würden denn Sie für Aufmerksamkeit gehen?

Schmidt: Ich denke nicht, dass ich mich ausziehen würde. Denn ich finde das Mysteriöse und das Ungewisse viel verführerischer. Vor Kurzem gab es eine Marilyn-Monroe-Auktion in London. Auf den Bildern war sie ausschließlich nackt zu sehen und tatsächlich wollte niemand die Werke kaufen. Der Reiz geht verloren, wenn man alles enthüllt. Ich spiele da lieber mit Fantasien und dem Verborgenen.
Apropos, 2011 wurden Sie mit Hugh Grant in Berlin gesichtet.  Der Boulevard schrieb von einer Affäre. Was lief wirklich?
Schmidt: Ich habe ihn während meiner Albumproduktion in London kennengelernt und wir haben uns angefreundet. Irgendwann einmal, als er gerade in Berlin einen Film gedreht hat, hat er mich nach Drehschluss angerufen und gefragt, ob wir etwas essen gehen wollen. Da habe ich natürlich nicht „Nein“ gesagt (lacht). Wir sind ins Borchardt gegangen, weil er unbedingt Schnitzel essen wollte. Es war wirklich ein sehr interessanter Abend, aber eben auf rein freundschaftlicher Ebene. Wir haben das Restaurant verlassen und sind in ein Taxi gestiegen. Daraus wurden dann „nächtliche Schlendereien durch Berlin“ gemacht. Das war aber alles mehr Boulevard, als wahr. Wir sind nur befreundet, aber ich würde jederzeit wieder mit ihm essen gehen (lacht). Er ist nämlich ein sehr interessanter Mann, der als alter Hase im Showbusiness natürlich viel zu berichten und viele Geschichten zu erzählen hat.
Haben Sie nach wie vor Kontakt zu ihm?
Schmidt: Wir schreiben uns oft SMS und sprechen darüber, was wir gerade so machen. Da wir aber beide viel unterwegs sind, kommt es eher selten vor, dass wir zur gleichen Zeit in derselben Stadt sind.
Zu einem anderen großen Mann in Ihrem Leben: Mit Elton John gehen Sie bald auf Tour...
Schmidt: Ich bin momentan sehr oft in Los Angeles unterwegs und hatte dort in letzter Zeit auch ein paar Auftritte. Mein großes Glück war, dass Elton Johns Tourmanager mich gesehen hat und auf Anhieb begeistert war. Er hat mich gleich angesprochen, aber ich war da eher skeptisch. Ich habe nicht viel darauf gegeben und nur gemeint: „What- ever!“ Doch vor ein paar Wochen kam tatsächlich noch einmal ein Anruf von ihm und er hat gefragt, ob ich immer noch Interesse habe. Also werde ich im November mit meiner Band drei Support Shows bei Elton John haben, in Sydney, Canberra und an einem dritten, noch geheimen Ort. Dort werde ich dann, eine halbe Stunde bevor Elton John auf der Bühne steht, die Ehre haben, für ihn zu eröffnen.
Sind Sie momentan in einer Beziehung?
Schmidt: Nein. Die Schmidt ist zurzeit mit ihrer Musik liiert.
Wie wichtig ist eine Beziehung überhaupt für Sie?
Schmidt: Das kommt, glaube ich, ganz auf den Moment an. Natürlich ist es schön verliebt zu sein und einen Menschen an seiner Seite zu haben, mit dem man alle Erlebnisse teilen kann. Alleine funktioniert es aber auch ganz gut. Und es ist ja nicht so, als ob ich gar keine Männer in meinem Leben hätte... (lacht)
Ihre Zukunfts-Pläne und Ihre Träume?
Schmidt: Mein Plan ist es, auf jeden Fall so lange wie möglich auf der Bühne zu stehen. Ich genieße es, viel herumzureisen. Mal schauen, wo mich das hinführt. Ansonsten, glaube ich, lebe ich meinen Traum gerade in diesem Moment und hoffe, dass das noch eine Weile anhält.

 

Nur gute Freunde oder doch mehr? Schmidt und Hugh Grant.
 

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