Ohne Kontrolle

20.000 stürmen unsere Grenze

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Um die Lage in Griff zu bekommen, wurden Sicherheitskräfte aufgestockt.
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Extrem angespannt, prekär: Die Situation in Spielfeld an der slo­wenisch-österreichischen Grenze in der Steiermark hat sich auch am Donnerstag nicht beruhigt: Busse, die zum Abtransport von Flüchtlingen nach Graz bereitstanden, konnten nicht abfahren – die Korridore wurden von Menschen überrannt.

Das Gedränge an den Absperrungen zur Sammelstelle war teilweise so bedrohlich, dass die Polizei diese öffnen musste: „Wir mussten so handeln", sagt Polizeisprecher Fritz Grundnig, „sonst wäre es zu Verletzungen gekommen.“

Ohnmacht
Zwei Flüchtlingsfrauen kollabierten in dem Gedränge, mussten von Rotkreuzhelfern geborgen werden. Ständig versuchten Polizei und Bundesheer, die Massen zu beruhigen: „Bleibt an der Grenze sitzen. Wartet ab. Es gibt genügend Busse zum Weitertransport“, wurde via Megafon aufgerufen. Die wenigsten hielten sich daran. Wieder marschierten Hunderte zu Fuß davon. In Bussen wurden bis zum Abend 1.000 Personen wegegebracht.

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Polizisten
900 Polizisten und Soldaten sind derzeit in der Steiermark im Einsatz. Weitere Beamte stehen auf Abruf bereit: „Tausende Migranten auf einmal lassen sich auch nicht von polizeilichen Zwangsmaßnahmen aufhalten“, sagte sie.

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An den Stränden liegen auftürmt Berge von Schwimmwesten, Schlauchboote. Ursprünglich hoffte Europa, die Massen auf Lesbos in sogenannten Hotspots bündeln zu können. Das ist gescheitert. Kein Hotspot funktioniert.

Eli (43), eine Helferin, klagt: „Wir können kaum fassen, wie viele Flüchtlinge weiterhin übers Meer kommen. Wahrscheinlich müssen bald alle Schätzungen noch einmal weit angehoben werden.“

oe24 berichtete natürlich auch heute wieder LIVE über die aktuellen Ereignisse. Hier der Live-Ticker zum Nachlesen.