Corona-Impfung

550.000 Impfzertifikate ab 1. Februar ungültig

26.01.2022

Da die Gültigkeit der Impfung nach dem 2. Stich von neun auf sechs Monate verkürzt wurde, wird das nun für 490.000 Personen tragend.

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© APA/HELMUT FOHRINGER
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Wien. Mit 1. Februar könnte für mehr als eine halbe Million Menschen in Österreich das Impfzertifikat ungültig werden, wenn sie sich vorher keinen Booster holen. Da die Gültigkeit der Impfung nach dem 2. Stich von neun auf sechs Monate verkürzt wurde, wird das nun für 490.000 Personen tragend. 60.000 Impfzertifikate zusätzlich würden nach der alten Regelung sowieso ablaufen, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. Somit sind 550.000 Menschen betroffen.

Mitteilung via Grüne-Pass-App

Vor zwei Wochen waren es noch 897.000 Personen, Anfang Jänner rund 989.000 Menschen. Das bedeutet, dass sich eine beachtliche Zahl der Betroffenen die Auffrischung geholt haben. Sie wurden auch laut Ministerium über die Grüne-Pass-App mittels Push-Nachricht über das Ablaufen ihres Zertifikats informiert.

Die Zahl von 550.000 Betroffenen könnte sich noch reduzieren, da es ab 1. Februar eine Ausnahme für unter 18-Jährige gibt. Deren Impfzertifikat ist 210 Tage bzw. sieben Monate nach der ersten Impfserie gültig. Das Impfzertifikat nach der Booster-Impfung - das bedeutet entweder drei Dosen oder zwei Dosen plus Genesung - ist weiterhin 270 Tage bzw. neun Monate gültig.

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