Neue Umfrage

80 Prozent sind gegen die Zeitumstellung

24.03.2026

Eine Mehrheit will die Sommerzeit dauerhaft beibehalten. 

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In der Nacht auf Sonntag ist es wieder so weit, die Sommerzeit beginnt. Und was heißt das noch mal genau? Nur gut drei Viertel (76 Prozent) der Österreicher wissen, dass die Uhren dann eine Stunde vorgestellt werden müssen, so das Ergebnis einer market-Umfrage, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 80 Prozent wünschen sich überhaupt keine Zeitumstellung, die Mehrheit hat sich für das Beibehalten einer dauerhaften Sommerzeit ausgesprochen.

Auffallend war für das Linzer Meinungsforschungsinstitut das Ergebnis, dass sich vor allem die jüngeren Österreicher, die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen, schwerer getan haben, die Frage nach Vor- oder Zurückdrehen der Uhren für die Sommerzeit richtig zu beantworten. Nur 60 Prozent gaben die korrekte Antwort. Überdurchschnittlich gut schnitt die Altersgruppe 50 plus ab. Hier kannten sich 82 Prozent richtig aus.

Das Hin und Her mit der Sommer- und Winterzeit gefällt generell dem Großteil der Befragten nicht. 54 Prozent wünschen sich, dass die Sommerzeit für immer beibehalten wird, 26 Prozent eine dauerhafte Winterzeit. Nur 20 Prozent begrüßen ein Festhalten an der Umstellung.

Länger hell am Abend als Plus

Für eine permanente Sommerzeit spricht am meisten das längere Hellbleiben am Abend, 43 Prozent der Befragten nannten dies als Hauptgrund. Mehr Aktivitäten am Abend im Freien (40 Prozent), positiver Einfluss auf die eigene Stimmung (39 Prozent) und Strom sparen durch weniger künstliches Licht am Abend (29 Prozent) wurden als weitere Pluspunkte angeführt.

Als Argument gegen die Zeitumstellung führten 41 Prozent der Befragten vor allem das Stören des Biorhythmus an, wenn die Uhr eine Stunde vorgestellt wird. Vor allem ältere Menschen und Kleinkinder hätten oft Probleme, sagten 34 Prozent. Und 32 Prozent meinten, man schlafe anfangs schlechter, fühle sich mehrere Tage müde. Grundsätzlich tun sich aber 63 Prozent der Österreicher "sehr leicht" und "eher leicht", sich auf die neue Zeit nach dem Vordrehen der Uhr einzustellen.

Für die repräsentative Erhebung wurden am 16. und 17. März 1.000 Personen ab 16 Jahren online befragt.