3. Komplize gesucht
Pfleger klauten betreuten Mann (44) rund 20.000 Euro
20.01.2026Die Verdächtigen sollen von dem pflegebedürftigen Mann unter anderem die Daten für Online-Banking ergattert und dann mehrere Überweisungen gemacht haben.
Die Wiener Polizei fahndet nach einem noch unbekannten Mann, der mitgeholfen haben soll, einem pflegebedürftigen 44-Jährigen einen großen Geldbetrag zu klauen. Der Gesuchte soll im Juni des vergangenen Jahres in der Donaustadt mit der Bankomatkarte des im Rollstuhl sitzenden Geld abgehoben haben. Wie der Beschuldigte zu der Karte gekommen ist, ist derzeit noch unklar. Fix ist jedoch, dass zwei Pfleger im Vorfeld bereits Zugang zum Konto ihres Klienten hatten. Sie sind der Polizei bekannt und wurden bereits angezeigt.
Die Mutter des 44-jährigen Opfers, das tagsüber eine Betreuung braucht, entdeckte, dass Geld vom Konto ihres Sohnes abgehoben wurde. In Verdacht gerieten die Pfleger - ein Österreicher und ein Slowake -, die mittels Online-Banking Überweisungen auf ihr eigenes Konto getätigt hatten. Sie wurden mittlerweile angezeigt.
Komplize wird noch gesucht
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass eine weitere Person ihre Finger im Spiel gehabt haben muss, die mit der Bankomatkarte Abhebungen gemacht hatte. Die Bankkarte wurde aber nicht gestohlen und ist immer noch im Besitz des 44-Jährigen. Derjenige muss sie also wieder zurückgebracht haben. Über die Aufnahmen der Überwachungskamera der Bank wurde das Bild dritten dritten Verdächtigen sichergestellt.
Insgesamt entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich. Die Landespolizeidirektion Wien ersucht nun um sachdienliche Hinweise (auch anonym). Sie sind an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Donaustadt unter der Telefonnummer 01-31310-66324 zu richten.