Tauwetter

Bis zu 20 Grad: Nach dem Schnee-Chaos kommt der Frühling

21.02.2026

Nach dem Schnee-Chaos am Freitag wird es rasch wieder wärmer. 

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Der umfangreiche Wolkenschirm einer Warmfront überzieht am Samstag von Westen bzw. Nordwesten her bereits aus der Nacht heraus viele Landesteile. Kurze Sonnenfenster ergeben sich lediglich in der Osthälfte. Im Westen und Nordwesten beginnt es bereits ab den frühen Morgenstunden zu regnen oder zu schneien, tagsüber steigt die Schneefallgrenze von tiefen Lagen auf ca. 800 bis 1500 m Seehöhe, von Ost nach West. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt voraussichtlich zwischen dem Arlberg und dem Mariazeller Land. Ganztägig trocken bleibt es am ehesten im äußersten Südosten. Der Wind weht an der Alpennordseite und im Donauraum teils mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen, sonst bleibt er eher schwach. Frühtemperaturen minus 12 bis minus 2 Grad, im Westen meist zwischen minus 5 und plus 3 Grad. Tageshöchsttemperaturen 2 bis 10 Grad.

Ein weiterer Warmfrontausläufer quert am Sonntag vor allem die nördlichen Landesteile. Besonders von Salzburg ostwärts regnet es bis zum Nachmittag häufig, die Schneefallgrenze klettert auf rund 1500 bis nahe 2000 m Seehöhe. Nur vereinzelt besteht in Kaltluftseen anfangs nochmals Glatteisgefahr. Von Westen her setzt sich ab Mittag die Sonne immer öfter durch, alpensüdseitig bleibt es vielerorts niederschlagsfrei. Auflebender Westwind bringt vor allem im Donauraum und am Alpenostrand sehr milde Luft. Frühtemperaturen meist minus 3 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 4 bis 14 Grad.

Frühlingshaft mild

In der Früh und am Vormittag zieht am Montag die nächste Störungszone von Westen her durch und bringt in den meisten Regionen Regen bei einer Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1500 m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittages klingen die Niederschläge aber allmählich wieder ab und auch die Wolken lockern auf. Lediglich in den nördlichen Staulagen bleibt es trüb und die Niederschläge dauern länger an. Generell wetterbegünstigt ist der äußerste Süden, hier bleibt es meist niederschlagsfrei. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden ist es windschwach. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 8 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 14 Grad.

Am Dienstag kann es im Osten noch letzte Schauer geben, ab Mittwoch ist es dann aber im ganzen Land sonnig und äußerst mild. Die Temperaturen steigen auf 16 Grad – lokal könnten es sogar frühlingshafte 20 Grad werden.

Der Winter ist damit aber noch nicht vorbei. Schon kommendes Wochenende kühlt es wieder markant ab.