Aktivisten verstören

Eklat um "Trump-Erschießung" am Rosenball

© René Brunhölzl
Alle Ball-Fans freuten sich über das Comeback des Rosenballs – einige missbrauchten es.
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Wien. Vor dem Tanzsaal im noblen Wiener Palais Auers­perg drängten sich die bunten Vögel Wiens – schrille Szene-Figuren und biedere Tanzfreunde feierten, dass nach zweijähriger Krankheits­pause Ball-Mama Miss Candy „ihren“ Rosenball wieder zum Leben erweckt hatte.

Die Freude blieb vielen Besuchern im Hals stecken, als sie sahen, wie „Künstler“ die „Hinrichtung“ von Donald Trump inszenierten: „Und das am Ball, auf dem wir ­feiern, dass Wien Welthauptstadt der Toleranz ist“, ärgert sich ein Ballgast.

Im „Memorandum“ der ­Ikone der LGBT-Szene Wiens zum Ball hatte es schließlich geheißen: „Im Auftrag Ihrer Majestät namens Gerechtigkeit und Menschlichkeit... gibt es die Lizenz zum Feiern.“

„So ein Comeback hat sich Miss Candy echt nicht verdient“, empörte sich eine Ballbesucherin.