Wetter-Kapriolen

Es wird wärmer, aber nicht schöner

18.02.2010

Bis auf 14 Grad klettert das Thermometer in den nächsten Tagen. Hier die detailgenaue Prognose aus Ihrer Region.

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Die kommende Woche hat aus meteorologischer Sicht einiges zu bieten - nur Sonne ist kaum dabei. An der Alpennordseite sorgt Föhn für einen Temperaturanstieg auf zeitweise bis zu 14 Grad, doch erste Frühlingsgefühle werden dabei kaum aufkommen. Zu viele Wolken und immer wieder Regen trüben die Freude auf wärmere Zeiten, prognostizieren die Meteorologen von der ZAMG in Wien.

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Der Montag bringt wechselnde, zeitweise auch stärkere Bewölkung. Vor allem von der Silvretta bis in die Karnischen Alpen kann es zeitweise leicht regnen oder schneien, mit einer Schneefallgrenze zwischen 800 und 1.300 Metern. An der Alpennordseite gibt es durch Föhn immer wieder auch längere sonnige Phasen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Ost, alpennordseitig bläst stellenweise lebhafter Föhn. Frühtemperaturen zwischen minus sieben und null Grad, Höchstwerte zwei bis zehn Grad, in den Föhntälern bis zu 13 Grad.

Nebel und Hochnebel
Über dem östlichen Flachland besteht am Dienstag die Möglichkeit für Nebel oder Hochnebel, im Süden dominiert starke Bewölkung mit örtlich leichtem Regen und Schnee oberhalb von 1.400 Metern. Die Alpennordseite ist aufgrund der anhaltenden föhnigen Strömung aus Süd wetterbegünstigt und zeitweise sonnig. Am Abend erreicht jedoch eine schwache Störung mit leichten Niederschlägen Vorarlberg sowie einer schwach sinkenden Schneefallgrenze auf 1.200 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Föhnstrichen auch lebhaft aus Südwest bis Ost. Frühtemperaturen minus fünf bis vier Grad, tagsüber je nach Sonne zwei bis zehn, mit Südföhn bis 13 Grad.

Am Mittwoch bringt vor allem der Vormittag meist noch dichte Wolken und entlang der Alpennordseite auch kurze Regenschauer. Schnee fällt in Lagen oberhalb von 800 bis 1.200 Metern. Ab Mittag lockern die Wolken nach und nach auf. Im Süden ist es generell zeitweise sonnig und trocken. Der Wind weht schwach zunehmend aus südlichen Richtungen. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen minus drei und drei Grad, am Nachmittag werden sechs bis 14 Grad erreicht.

Dichte Wolken
Im Westen ziehen am Donnerstag allmählich dichte Wolken auf und im Lauf des Nachmittags setzt Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.600 Metern. Im übrigen Österreich ist es über den Niederungen oft nebelig trüb, abseits des Nebels und auf den Bergen scheint oft die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus drei bis zwei Grad, am Nachmittag sechs bis zwölf Grad.

Am Freitag überwiegt oft starke Bewölkung und besonders im Westen und Süden muss im Laufe des Tages mit Regen gerechnet werden, Schnee fällt oberhalb von 1.300 bis 1.600 Meter. Der Wind weht schwach bis mäßig, ganz im Osten auch lebhaft aus Südost bis Südwest. Entlang der Alpennordseite ist es anfangs noch föhnig. Frühtemperaturen zwischen minus zwei und vier Grad, Höchstwerte acht bis 14 Grad.

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