Exekutive warnt
Vorsicht: Falsche Polizisten setzen jetzt auf diese Masche
12.05.2026Die Exekutive warnt vor Betrugsanrufen durch "falsche Polizisten".
Kriminelle setzen besonders ältere Menschen mit dieser Masche unter Druck, um an Bargeld, Schmuck oder Bankdaten zu kommen. Wegen vermehrter Betrugsanrufe ersuchte die niederösterreichische Exekutive am Dienstag in einer Aussendung um erhöhte Vorsicht. Wer mit diesem Trick kontaktiert wird oder Opfer geworden ist, soll Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle oder unter Notruf 133 erstatten.
Die Betrüger behaupten häufig, dass Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen oder persönliche Daten bei Kriminellen gefunden worden seien. Per Telefon wird vorgegaukelt, dass Geld oder Wertgegenstände zuhause oder auf dem Konto nicht mehr sicher seien, eine "Sicherstellung" durch die Polizei notwendig sei oder ein Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die Exekutive riet dazu, bei verdächtigen Anrufen aufzulegen und Angehörige oder die nächste Polizeidienststelle zu kontaktieren.
"Die Polizei fordert niemals Bargeld, Schmuck, eine Kaution oder Wertgegenstände zur Verwahrung an", wurde betont. Persönliche Daten, Kontodaten oder Informationen über Vermögen sollten nicht über das Telefon bekanntgegeben werden. "Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen", wurde geraten. Weiters wurde gewarnt, dass die angezeigte Telefonnummer manipuliert worden sein könnte.