Sankt Pölten

FBI-Einsatz in NÖ wegen Drogen-Handels

21.01.2014


Suchtmittelhandel via Internet in St. Pölten zerschlagen.

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© apa
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Das Landeskriminalamt NÖ hat in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und dem FBI einen Suchtmittelhandel via Internet in St. Pölten zerschlagen. Zwei Verdächtige wurden ausgeforscht und in Haft genommen bzw. angezeigt, berichtete die Landespolizeidirektion. Die Internetplattform wurde vom FBI geschlossen.

Ein 47- und ein 24-Jähriger aus St. Pölten sollen seit März 2013 eine große Menge von Speed, Ecstasy, Cannabiskraut, Opium sowie Psilocybin-Pilzen an verschiedene Abnehmer in Österreich ebenso wie weltweit via Internet gewinnbringend verkauft haben. Die Suchtmittel sollen über den Postweg versandt worden sein.

Amtshandlung in Zusammenarbeit mit FBI
Bei einer Hausdurchsuchung wurden an der Wohnadresse des 24-jährigen Verdächtigten eine Indoor-Plantage mit 15 Cannabispflanzen, weiters 50 Gramm Opium, fünf Ecstasy-Tabletten und 15 Gramm Speed, an der Wohnadresse des 47-Jährigen etwa 220 Gramm Speed und zwei Schlagringe vorgefunden und sichergestellt. Beim jüngeren Beschuldigten wurde außerdem eine Vielzahl an verbotenen Medikamenten und Dopingmittel - Anabolika und Testosteron - entdeckt, so die Polizei.

Die Männer waren zum Suchtmittelhandel teilweise geständig. Der 24-Jährige gab außerdem die Herstellung von Dopingmittel und Suchtmittelkonsum zu. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert, der 47-Jährige angezeigt. Die Ermittler forschten außerdem 13 Suchtmittelabnehmer namentlich aus, sechs davon in Österreich. Letztere wurden ebenfalls angezeigt.

 

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