Großeinsatz

Feuerinferno in Mehrfamilienhaus: 10 Bewohner verletzt

13.01.2026

Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. 

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© DOKU-NÖ
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Ein Brand in einem Mehrparteienhaus in Krems hat in der Nacht auf Dienstag zehn Verletzte gefordert. Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei standen im Großeinsatz, berichtete Philipp Gutlederer von Notruf NÖ in der Früh.

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Mehrere Personen mussten aus dem stark verrauchten Objekt gerettet werden, das als vorerst nicht bewohnbar gilt. Zeugen hatten neben dem Feuer auch einen lauten Knall gemeldet.

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Laut Gutlederer hat der Brand auch eine schwer verletzte Person gefordert. Das Opfer hat dem Sprecher zufolge Verbrennungen und ein Inhalationstrauma erlitten. Alle Verletzten wurden in ein Landesklinikum transportiert.

Die unversehrt Gebliebenen unter den mehr als 60 Bewohnerinnen und Bewohner wurden durch das Rote Kreuz betreut und vorübergehend in umliegenden Gebäuden untergebracht. Auch Feldbetten wurden aufgestellt. Der Magistrat Krems organisiere Ersatzwohnungen, so Notruf NÖ.

Brand nach lautem Knall

Anrufer hätten einen lauten Knall und einen Brand in dem fünfstöckigen Objekt in einer Wohnhausanlage gemeldet, teilte Gutlederer mit. Daraufhin sei gegen 0.30 Uhr umgehend zum Großeinsatz alarmiert worden. Das Feuer war in einer Wohnung in dem Mehrparteienhaus in der Wilheringstraße ausgebrochen. Löschtrupps rückten mit 111 Helfern und 27 Fahrzeugen aus, beim Eintreffen "drang dichter Rauch aus dem Gebäude", berichtete Gernot Rohrhofer von der FF Krems.

Bewohner wurden unter anderem mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht. Eine Drehleiter, ein Hubrettungsfahrzeug sowie Leitern kamen ebenfalls zum Einsatz. Auch ein Hund und eine Katze wurden in Sicherheit gebracht, so Rohrhofer.

Das Brandgut wurde aus der Wohnung gebracht und gelöscht. Die Fassade sei durch die Flammen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, teilte der Feuerwehrsprecher mit. Die Löscharbeiten gingen bei Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt über die Bühne.

Das Gebäude und der Kellerbereich mussten rauchfrei gemacht werden. Die Brandursache stand vorerst nicht fest. Das Rote Kreuz war laut Sprecher Andreas Lachner-Zenker mit etwa 15 Kfz, davon zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, an Ort und Stelle. Auch Kriseninterventionsteams waren aufgeboten.

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