Ehefrau besuchte ihn nie

Fritzl ließ sich im Knast scheiden

25.10.2012


Ehefrau verliert Ansprüche auf seine Pension - sie war mit ihm 55 Jahre lang liiert.

Zur Vollversion des Artikels
 
Zur Vollversion des Artikels

 Den Top-Anwalt für Scheidungs-und Strafrecht Nikolaus Rast hatte der "Horror-Vater" von Amstetten Josef Fritzl engagiert, um sich vor wenigen Wochen von seiner Frau Rosemarie scheiden zu lassen, so News.

Im Frühjahr 2009 hatte Fritzl -über den jüngst auch der beängstigende Thriller Claustria erschienen ist - das Urteil "lebenslang" ausgefasst, weil er seine eigene Tochter 24 Jahre lang im Keller seines Hauses in Amstetten gefangen gehalten hatte und mit ihr sieben Kinder gezeugt hatte. Weder seiner Gattin noch Freunden und Nachbarn soll das "Doppelleben" des Verurteilten aufgefallen sein. Jetzt verbüßt er seine Strafe in der niederösterreichischen Justizanstalt.

Rache für die Weigerung, ihn im Knast zu besuchen
Seine Frau Rosemarie, mit der Fritzl 55 Jahre lang liiert war, hat den "Meister des Verdrängens und der Manipulation", so Gerichtspsychiaterin Heidi Kastner, nie im Gefängnis besucht.

Doch Fritzl fand einen Weg, sich für die Weigerung seiner Angetrauten, ihn zu besuchen, zu rächen. Mit der Scheidung verliert Ex-Frau Rosemarie auch die Ansprüche auf Fritzls Rente. Sie muss jetzt von der Notstandshilfe leben. Denn das Gesetz schreibt eine Scheidung auf entsprechenden Antrag zwingend vor, wenn Ehepartner mehr als sechs Monate nicht an derselben Adresse gemeldet sind.


 
Zur Vollversion des Artikels
Weitere Artikel