Sahara-Geiseln

Geiselnehmer veröffentlichen Ultimatum

04.04.2008

Das Ultimatum der Al Kaida ist in arabischer Sprache auf einer marokkanischen Internetseite zu finden. Für die Geiseln gibt es indes neue Hoffnung.

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Die Al-Kaida-Geiselnehmer haben ihr jüngstes Ultimatum an die österreichische Regierung auch im Internet publiziert. Auf einer Webpage der „Al Kaida im Islamischen Maghreb“ wird der 6. April Mitternacht als letzter Termin für die Erfüllung der Forderungen zur Freilassung der beiden Salzburger genannt.

Hoffnung
Ein am Freitag geschlossenes Abkommen zwischen der Regierung Malis und den Tuareg-Rebellen im Norden des Landes erhöht die Chancen auf ein unblutiges Ende des Geiseldramas. Das Urlauberpärchen soll im Tuareg-­Gebiet festgehalten werden. Die Vereinbarung sei unter der Vermittlung Libyens zustande gekommen, meldete die BBC. Federführend dabei sei die Gaddafi-Stiftung gewesen. Die neue Situation ermögliche die leichtere Einbindung der Rebellen in die Verhandlungen um die Freilassung, so die Expertenmeinung.

 

Das Ultimatum im Wortlaut:
Die Übersetzung: „Wenn für Euren Staat die Sicherheit der Bürger wichtig ist und argumentiert wird, dass das Ultimatum nicht ausreichend lang gewesen wäre, so geben wir Euch eine weitere Chance. Eine weitere wertvolle letzte Chance, um das Leben der Entführten zu retten.

Es ist ein weiteres Ultimatum für die Dauer von zwei Wochen und endet am Sonntag, den 6. April 2008 – genau um Mitternacht. Mit dem Ablauf des Ultimatums werden wir alles in unserer Macht stehende getan haben. Dann werden Österreich, Tunesien und Algerien die Verantwortung über das Leben der Entführten alleine tragen. Allah ist der Größte, Allah ist der Größte“.

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