Markus Knell Preisträger

Hannes Androsch Preis

20.04.2011

100.000 Euro für hervorragende sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Arbeit

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Die vom Industriellen Hannes Androsch bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) eingerichtete Stiftung vergibt heuer erstmals den mit 100.000 Euro dotierten "Hannes Androsch Preis". Die Auszeichnung geht an Markus Knell von der volkswirtschaftlichen Forschungsabteilung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für seine Arbeit "Das Umlageverfahren - Relikt der Vergangenheit oder Weg für die Zukunft?", teilte die ÖAW am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die Verleihung der Auszeichnung erfolgt am 4. Mai.

Knell, Jahrgang 1968, studierte Philosophie, Soziologie und Ökonomie an der Universität Wien, der University of California (San Diego) und der Universität Zürich. Ehe er in die OeNB kam war er Universitätsassistent an den Universitäten Wien und Zürich.

Die Androsch-Stiftung ist laut ÖAW die bedeutendste von privater Hand getragene Stiftung zur ausschließlichen Förderung von Wissenschaft und Forschung in Österreich. Sie wurde 2004, zunächst mit einer Mio. Euro dotiert, eingerichtet. Ziel des Industriellen war es, im Laufe der Jahre das Stiftungsvermögen auf zehn Mio. Euro anzuheben. Mit der Stiftung sollen wissenschaftliche Arbeiten zu den Themenschwerpunkten Arbeit und Festigung des sozialen Ausgleichs und Friedens gefördert werden.

Das Thema der Ausschreibung für den Preis lautete: "Die Ausgestaltung eines Sozialversicherungssystems, das der zweifachen Gefährdung durch den demographischen Wandel und dem Finanzmarktrisiko standhält". Insgesamt gab es 17 Einreichungen aus elf Ländern, der Preisträger wurde von einer internationalen Jury ausgewählt.

Am 5. Mai findet an der ÖAW ein wissenschaftliches Symposium mit dem Preisträger und Experten statt.
 

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