Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus

Hauseinsturz: 48-Jährige lebend geborgen

26.04.2014

Wunder von Wien: 48-Jährige nach acht Stunden nur leicht verletzt aus Trümmern geborgen.

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Bei einer heftigen Explosion an der Adresse Mariahilfer Straße 182 in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus ist am Samstagvormittag ein viergeschoßiges Haus teilweise eingestürzt. Die Einsatzkräfte haben nach dem Hauseinsturz eine verletzte Person geborgen. Der 19-Jährige verstarb jedoch während des Transportes in eines der umliegenden Spitäler.

Eine verschüttete Frau im Alter von 48 Jahren wurde nach rund acht Stunden von den Einsatzkräften geborgen. Die Pressesprecherin der Polizei sprach von einem Wunder: Die Frau sei ansprechbar und nur leicht verletzt.


0.00 Uhr: Damit beenden wir unseren LIVE-Ticker. Vielen Dank an unsere zahlreichen LeserInnen.

23.17 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Aufgrund der schwierigen Natur des Einsatzes waren die Anstrengungen für die Retter enorm, weshalb die Einsatzteams oft gewechselt werden mussten.

22.52 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Passanten wurden glücklicherweise keine verletzt. Laut Feuerwehr-Pressesprecher Gerald Schimpf stellte sich hier das Regenwetter als Vorteil heraus, da nur relativ wenige Menschen zum Unglückszeitpunkt (10.10 Uhr) auf der Straße unterwegs waren. Zwei Autos erlitten einen Totalschaden, mehrere leicht beschädigt.

22.28 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Die Polizei hat das Gebäude nach der Bergung der 48-Jährigen nochmals mit einem Suchhund auf weitere mögliche Verschüttete abgesucht. Zwar schlug der Hund nicht an, aber weitere Opfer können nicht zum derzeitigen Zeitpunkt nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden.

21.43 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Laut Polizeisprecherin Mircioane wartete die Familie der 48-jährigen Ungarin bange vor dem Haus und empfing die Gerettete gleich nach der erfolgreichen Bergung.

21.21 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Die Bergungsaktion der 48-Jährigen stellte sich als umständlich heraus. Der Hohlraum in dem die Frau eingeschlossen gewesen war, war nicht größer als sie selbst. Deshalb mussten die Einsatzkräfte die ungarische Staatsbürgerin über die Frontfassade aus dem Haus holen.

© TZ ÖSTERREICH/Wallmann, Kronsteiner

So wurde die 48-Jährige geborgen - (c) TZ ÖSTERREICH/Wallmann

20.55 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Viele Wohnungen im Unglückshaus sind weitgehend unbeschädigt geblieben, wann und ob die Bewohner allerdings in diese zurückkehren können ist noch offen. Derzeit sind sie in Ersatzquartieren der Stadt Wien untergebracht. Ob eine Sanierung des Unglückshauses überhaupt möglich ist, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Die Nebengebäude seien alle statisch weiterhin in Ordnung.

20.30 Uhr: ÖSTERREICH-Reporterin Sarah Wallmann berichtete vor Ort:
Laut Polizei-Pressesprecherin Adina Mircioane lauf noch die Aufräumarbeiten, welche noch mindestens bis morgen Früh andauern werden. Die Unglücksursache ist weiterhin unklar, allerdings hat das BKA Wien bereits mit den Ermittlungen begonnen. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich dabei um eine Gasexplosion gehandelt hat.

20.16 Uhr: 19-Jähriger starb kurz nach Bergung
Durch die enormen Schuttmassen, unter denen der Mann lag, dauerte es geraume Zeit, bis die Feuerwehrleute zu ihm vorgedrungen waren. Noch während Bemühungen in Gang waren, den 19-Jährigen auf der Höhe des zweiten Stocks freizuschaufeln, wurde er von einem Team der Wiener Rettung erstversorgt. In der Nähe, beim Technischen Museum, wartete bereits ein Hubschrauber, um den Mann in ein Krankenhaus zu bringen. Es gelang zwar, den Verletzten auf einer Bahre, die an Seilen an einer Drehleiter hing, zu bergen. Der 19-Jährige starb allerdings unmittelbar darauf.

19.24 Uhr: Insgesamt waren nach der Explosion 110 Feuerwehrleute und rund 50 Sanitäter und Ärzte im Einsatz.

19.01 Uhr: Laut Feiler werden die Aufräumarbeiten noch einige Stunden in Anspruch nehmen. Die Feuerwehr sichere die Unglücksstelle weiter ab, bevor die "Baustelle" schlussendlich an ein privates Aufräumunternehmen übergeben werde.

18.51 Uhr: Feuerwehr-Pressesprecher Christian Feiler erklärt Radio Ö24 die Rettung der zweiten Verschütteten: Die 48-Jährige wurde aus einem sehr engem Hohlraum, unter einer Wand und einem umgekippten Kasten, geborgen. Der Schutt musste händisch weggeräumt werden um Erschütterungen und ein Nachrutschen der Trümmer zu verhindern. "Der Einsatz war hart an den physischen Grenzen der eingesetzten Mannschaft", so Feiler. "Es hat dieser Tag, wenigstens für uns, ein glückliches Ende genommen. Es ist immer angenehm zu wissen, man hat ein Menschenleben gerettet", so der Feuerwehr-Pressesprecher weiter.

17.52 Uhr: Die Presseprecherin der Polizei spricht von einem Wunder: Die 48-Jährige ist ansprechbar und dürfte nur leicht verletzt worden sein. Sie befindet sich schon in einem Rettungswagen und wird nun in ein Krankenhaus transportiert.

17.42 Uhr: Die Feuerwehr hat die verschüttete Frau lebendig geborgen - über ihren Verletzungsgrad gibt es allerdings zur Zeit keine Informationen. Sie wird jetzt ins Spital geflogen.

17.30 Uhr: Die Feuerwehr gräbt sich zur Zeit händisch zur Verschütteten durch. Feuerwehrsprecher Christian Feiler vergleicht den eingestürzten Dachstuhl mit Mikado-Stäben. Es sei möglich, dass sich die 50-Jährige in einem Hohlraum befinde und möglicherweise nicht schwer verletzt.

17.23 Uhr: Die Feuerwehr ist sich nun ziemlich sicher, dass die Kratzgeräusche von der vermissten 50-Jährigen stammen. Jetzt versuchen die Einsatzkräfte auf mehreren Wegen die Verschüttete zu bergen.

17.13 Uhr: Ein neues Video zeigt das zerstörte Haus und die Einsatzkräfte:

17.06 Uhr: Das Gebiet um die Unglücksstelle in der Mariahilfer Straße 182 ist mittlerweile großräumig abgesperrt. Ganze drei Häuserblöcke, von der Grenzgasse bis zur Lenergasse, umfasst diese Sperrzone. Rund 100 Schaulustige drängen sich an der einzigen Stelle, von der das eingestürzte Haus gut zu sehen ist.

17.01 Uhr: Die Feuerwehr glaubt Kratzgeräusche vernommen zu haben und geht dieser Spur nach. Zum jetztigen Zeitpunkt wird nur noch eine 50-jährige Frau vermisst.

16.49 Uhr: Ein Rettungshund hat am Samstagnachmittag bei der Suche nach weiteren Opfern erneut angeschlagen. Die Feuerwehr habe vorerst keinen Sichtkontakt zu der Person, die offenbar unter Trümmern direkt im Schuttkegel begraben lag, sagte Feuerwehrsprecher Christian Feiler.

16.34 Uhr: Die Wiener Berufsrettung habe zunächst sechs Verletzte sofort in umliegende Krankenhäuser transportiert. Insgesamt wurden 13 Personen in umliegende Spitäler gebracht.

16.29 Uhr: Der rund fünf Stunden nach der Explosion geborgene 19-Jährige war nicht mit einem Hubschrauber, sondern mit einem Krankenwagen abtransportiert worden -  er starb noch während der Fahrt.

16:16 Uhr: Die vermisste Frau ist noch nicht geortet worden, es gibt laut Polizei aber auch keine Hinweise, dass sich die Frau sich woanders befindet.

16:10 Uhr: Berichte, wonach die verschüttete vermisste Frau geborgen wurde, sind nicht bestätigt worden.

15:47 Uhr: Unter den Trümmern wird noch eine 50-jährige Frau vermutet. Geortet worden sei die Vermisste noch nicht, so Polizeisprecherin Adina Mircioane.

15:40 Uhr: Bei dem verstorbenen Opfer handelt es sich um einen 19-jährigen Mann.

15:30 Uhr: Das verschüttete Opfer, das geborgen wurde, ist gestorben.

15:11 Uhr: Die Ursache für die Explosion ist noch immer unklar.   "Es ist von einer sehr starken Druckwelle auszugehen", sagte Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf. "Wodurch diese ausgelöst worden ist, wissen wir noch nicht. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Ursache feststeht."

14:52 Uhr: Die Einsatzkräfte haben nach dem Hauseinsturz in der Mariahilfer Straße 182 eine verletzte Person geborgen. Sie wurde auf einer Trage liegend, die mit Seilen an der Bühne einer Drehleiter befestigt war, aus den Trümmern gehoben. Die Person ist schwer verletzt, aber am Leben.

14:47 Uhr: Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf sprach von einem "absolut lebensbedrohlichen Zustand" bei dem fregelegten Opfer. Feuerwehr und Rettung versuchten parallel, die Person zu stabilisieren und weiter freizulegen.

14:39 Uhr: Unbestätigten Informationen zufolge dürfte es sich bei dem freigelegte Opfer um einen Mann handeln. Noch immer werden bis zu 6 Personen vermisst, welche sich auch unter den Trümmern befinden könnten.

14:33 Uhr: Die verschüttete Person wurde von den Einsatzkräften gefunden und freigelegt. Es wurde soeben mit der Crashbergung begonnen, da sich das Opfer in höchster Lebensgefahr befindet.

14:21 Uhr: Laut Polizeiinformationen könnten noch zwei bis sechs Personen utner den Trümmern liegen.

14:12 Uhr: Die Dauer des Einsatzes kann nach vier Stunden noch immer nicht abgeschätzt werden, er dürfte aber noch Stunden dauern. Allein die Feuerwehr war mit 110 Einsatzkräften an Ort und Stelle.

13:51 Uhr: Ein Video zeigt den Moment des Hauseinsturzes in der Mariahilfer Straße. Eine gigantische Staubwolke legte sich binnen Sekunden über die Straße. Sehen Sie hier das Video >>>

13:29 Uhr: Wegen des Feuerwehreinsatzes können die Straßenbahnlinien 52 und 58 nicht auf der Strecke Schlossallee-Mariahilfer Straße-Westbahnhof fahren. Die Autobuslinie 12A wurde laut Wiener Linien in beide Richtungen über Sechshauser Straße, Gürtel und Felberstraße umgeleitet.

13:16 Uhr: Die Schallortungsgruppe der Wiener Berufsfeuerwehr hat einen Hinweis auf eine möglicherweise verschüttete Person. Die Suchaktion in den Überresten des Gebäudes an der Adresse Mariahilfer Straße 182 wird somit zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

13:09 Uhr: Vermutlich ist eine Person unter den Trümmern verschüttet - das wird soeben gemeldet.

12:38 Uhr: "Es ist von einer sehr starken Druckwelle auszugehen", sagt Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf. "Wodurch diese ausgelöst worden ist, wissen wir noch nicht. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Ursache feststeht."

12:25 Uhr: Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar, ebenso, ob sich noch Menschen unter den Trümmern befanden. Die Berufsfeuerwehr versuchte, das Haus zu sichern und zu pölzen, damit nicht noch mehr Teile einstürzten.

12:15 Uhr: Von den fünf Verletzten Personen wurden zwei Personen in Spital gebracht, bestätigt Polizeisprecherin Adina Mircioane.

12:10 Uhr: Zehn Menschen konnten aus dem eingesürzten Haus gerettet werden.

11:52 Uhr: Nach wie vor gibt es keine genaune Angaben über die Anzahl der Verletzten.

11:45 Uhr: Das Gebiet wurde von der Feuerwehr großräumig abgesperrt. Auf der Straße legt Schutt und Staub.

11:31 Uhr: Ein auf der Straße parkender Pkw ist von Ziegeln und Schutt teilweise verschüttet.

11:25 Uhr:  An dem betroffenen Gebäude auf der Äußeren Mariahilfer Straße - Ecke Denglergasse sind Teile des Daches eingestürzt, zahlreiche Fensterscheiben des viergeschoßigen Gebäudes waren zerborsten.

11:18 Uhr: Die Polizei hat die Rettungshundestaffel angefordert. "Wir gehen bisher von fünf leichtverletzten Personen aus", so Polizeisprecherin Adina Mircioane. Allerdings sei noch unklar, ob es Vermisste gebe.

11:13 Uhr: So heftig war die Explosion:

© oe24-Leserreporter

(c) 24024-Lesereporter Peter Eigl

11:10 Uhr: Die Explosion dürfte sehr heftig gewesen sein. Die Druckwelle war laut Zeugen bis in die angrenzenden Wohnungen zu spüren. Eine Auslage eines Musikgeschäfts, das sich 300 Meter vom betroffenen Haus entfernt befindet, ist aufgrund der Druckwelle eingeschlagen.

11:05 Uhr: Die Wiener Berufsrettung ist mit dem Katastrophenzug zum Ort der Explosion auf der Äußeren Mariahilfer Straße ausgerückt. Die Wiener Berufsfeuerwehr rief nach der Explosion Alarmstufe 3 aus.

10:59 Uhr:  Laut Auskunft der Feuerwehr sind Teile des Daches eingestürzt, zahlreiche Fensterscheiben des viergeschossigen Gebäudes sind zerborsten.

10:56 Uhr: Die Feuerwehr evakuiert gerade die Bewohner der anliegenden Häuser. Die Einwohner werden einzeln aus ihren Wohnungen geholt.

10:48 Uhr: Die Explosion ereignete sich gegen 10.10 Uhr in einem Haus, in dem u.a. eine Apotheke untergebracht ist.

10:42 Uhr: Offenbar gab es bei dem Einsturz mindestens eine verletzte Person. Polizeisprecherin Adina Mircioane lagen erste Berichte über Verletzte vor.

10:37 Uhr: Vor dem Einsturz kam es zu einer Explosion in dem mehrstöckigem Wohnhaus. Die Ursache dafür ist noch unklar.

10:30 Uhr: Ersten Informationen zufolge handelt es sich um ein Haus in der Mariahilfer Straße 182.

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