Neue Geheimdokumente

Hilfe für syrischen General belastet Führung des BVT

30.09.2020

Neue Geheimdokumente bringen die Führung des BVT noch mehr unter Druck:  Eine illegale Operation ist jetzt detailliert dokumentiert.

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© APA/AFP/STRINGER
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Wien. Dem Brigadegeneral, der in der 300.000-Einwohner-Stadt Raqqa Assads Geheimdienst geleitet haben soll,  werden Verbrechen wie Völkermord oder die Folterung von Gefangenen vorgeworfen. Deshalb hatte Khaled H. 2015 auch Probleme, sich nach seiner Flucht aus Syrien weiter in Frankreich verstecken zu können.

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Trotz schwerster Vorwürfe: BVT hat Khaled H.  beschützt

Asylstatus. Dann soll Österreichs Verfassungsschutz BVT geholfen haben – das sei mit einem befreundeten Geheimdienst abgedealt gewesen, wie jetzt Topsecret-Papiere beweisen, die die Investigativplattform Fass ohne Boden veröffentlicht hat: Khaled H. wurde nach Wien geschmuggelt, erhielt flott Asylstatus (!) und wurde in einer geheimen BVT-Bleibe monatelang auf Kosten der Steuerzahler finanziert.

Plötzlich war der General verschwunden  – und das BVT erneut blamiert. Die Justiz ermittelt jetzt. Und wie in derartigen Fällen üblich, sicher sehr, sehr lange …

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