Graz-Umgebung

Horror-Unfall: Vater wollte Familie töten

13.08.2013

Vater und Mutter schwer verletzt, Zeugen retten Kinder aus Wrack.

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Ein schwerer Verkehrsunfall, der sich Dienstagfrüh auf der Südautobahn (A2) nahe Graz ereignete, hat sich als mutmaßlicher mehrfacher Mord- sowie Selbstmordversuch herausgestellt. Im Zuge der Behandlung durch die Ersthelfer erwähnte der Lenker, ein 53-jähriger Grazer, dass er sich umbringen und seine Familie mit in den Tod nehmen wollte. Grund war offenbar ein Streit über die Verwendung des Navis. Der Lenker selbst und seine 42-jährige Ehefrau wurden schwer, die Kinder - zwölf und 14 Jahre alt - leicht verletzt.



Der Unfall ereignete sich gegen 4.15 Uhr auf der Heimfahrt aus dem italienischen Urlaubsort wenige Kilometer vom Ziel entfernt auf der Autobahn: Der Wagen des Grazers scherte bei hoher Geschwindigkeit plötzlich nach rechts aus, durchbrach eine Leitschiene und einen Wildzaun, bevor er nach einem Überschlag am Dach liegend zum Stillstand kam. Das Auto begann zu brennen, die 42-jährige Partnerin des Lenkers sowie der Zwölfjährige Sohn und die 14-jährige Tochter des Ehepaares konnten sich nach Polizeiangaben selbst in Sicherheit bringen.

Die Erwachsenen erlitten schwere Verletzungen, die Kinder wurden leicht verletzt. Alle wurden ins Spital gebracht. Am Nachmittag wurde dann bekannt, dass der Lenker bei der Behandlung durch Ersthelfer suizidale und Tötungsabsichten gegenüber seiner Familien geäußert hatte. Diese widerrief er jedoch später bei der Befragung durch die Kriminalbeamten. Seitens der Staatsanwaltschaft Graz wurde dann die Festnahme des 53-Jährigen angeordnet. Er befindet sich in der geschlossenen Abteilung des LKH Graz.

 

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