Bilanz

Jahrhundert-Gewitter wütete über Österreich

© Thomas Zeiler /BFVKF

Eine riesige Gewitterfront sorgte für Muren, Regen & Chaos.
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Es war die Hölle auf Erden: Dienstagabend wüteten so heftige Unwetter, dass einige Orte sogar von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die Bilanz.

Es begann ganz harmlos und wurde dann doch zum heftigsten Unwetter, das heuer über ­Österreich fegte: Am Dienstag zog eine riesige Gewitterfront übers Land, und die Folgen waren dramatisch. Hunderte Keller wurden geflutet, Strommasten knickten wie Streichhölzer um, Dutzende Straßen wurden einfach weggeschwemmt. „Diese Gewitter waren heftiger als normal“, erklärt auch Experte Klaus Stadlbacher von der ZAMG. Ein Überblick:

Steiermark: In nur 
90 Minuten fielen 
bis zu 177 Liter Regen!
Am stärksten traf es am Dienstag die Steiermark, hier besonders das Murtal. Peter Bacher, Bürgermeister von Amering, erklärt: „In kürzester Zeit gab es keinen Strom mehr, wurden Wege und Wasserleitungen einfach weggerissen.“ Amering war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten, etliche Häuser sind durch die Wasserschäden nicht mehr bewohnbar. „Der Schaden geht in die zig Millionen“, erklärt der schockierte Bürgermeister.

In insgesamt vier steirischen Gemeinden wurde Katastrophenalarm ausgerufen, bis zu vier Zentimeter groß waren die niedergehenden Hagelkörner.